Andenregion im Juni 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Sicherheit
Im Juni 2026 war die Blockadekrise in Bolivien die prominenteste Sicherheitsmeldung der Andenregion. Zu Monatsbeginn hieß es, das Heer bereite sich darauf vor, von Demonstranten blockierte Straßen zu räumen, und am 6. Juni kam es an einer Straßenblockade zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten. Am 20. Juni rief Präsident Rodrigo Paz den Ausnahmezustand aus, der den Weg für einen Einsatz des Militärs frei machte, und am 21. Juni wurde das Heer eingesetzt, um die Proteste zu beenden. Zum Monatsende galt der Ausnahmezustand weiter, und das Heer war im Einsatz.
In Ecuador verhängte Präsident Daniel Noboa am 16. Juni einen neuen, 60 Tage geltenden Ausnahmezustand in 10 Provinzen und drei Gemeinden, der die Sicherheitsbefugnisse angesichts anhaltender, mit dem Drogenhandel verbundener Gewalt erweitert. Ecuador kaufte außerdem sieben Hubschrauber vom Typ AW139M. Ein Brand in einem ecuadorianischen Hafen zerstörte am 6. Juni mehr als 30 Boote, und in einer ecuadorianischen Stadt wurde ein Massaker an acht jungen Menschen gemeldet. Der Bruder des führenden Drogenbosses Ecuadors wurde an die USA ausgeliefert.
In Kolumbien wurde Santiago Uribe, Bruder des früheren Präsidenten Álvaro Uribe, am 4. Juni wegen Mordes und paramilitärischer Verbrechen zu 28 Jahren Haft verurteilt. Das Land erwarb knapp 4.000 Granaten, die aus Drohnen abgeworfen werden können. Berichten zufolge fällt die Sicherheitsbilanz der Regierung von Präsident Gustavo Petro minimal aus, und der designierte Präsident setzte bewaffneten Gruppen ein einmonatiges Ultimatum. Vor dem WM-Spiel Kolumbiens gegen die DR Kongo wurden zudem die Sicherheitsvorkehrungen verschärft.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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