Kanada im März 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
In Kanada war im März 2026 das auffälligste Wirtschaftsthema ein langfristiges Uranlieferübereinkommen mit Indien, das am 2. März bei einem Ministerbesuch in Indien unterzeichnet wurde. Cameco soll Brennstoff an indische Kernkraftwerke liefern; der Wert des Abkommens wurde mit 1,9 bis 2,6 Milliarden Dollar angegeben. Kanada und Indien erklärten zudem, bis Jahresende ein umfassenderes Handelsabkommen abschließen zu wollen. Pakistan zeigte sich besorgt über ein Abkommen zur zivilen Nuklearzusammenarbeit zwischen beiden Ländern, das Neu-Delhi als 'länderspezifische Ausnahme' bezeichnet.
Die Beziehungen zu den USA und Mexiko bestimmten einen großen Teil des Monats. Ottawa stimmte zu, die ins Stocken geratenen Verhandlungen mit Washington wieder aufzunehmen, und am 16. März begannen die Gespräche zur Überprüfung des USMCA-Handelsabkommens, mit Schwerpunkt auf den Ursprungsregeln für Kraftfahrzeuge. Kanada und Mexiko erklärten, den trilateralen Vertrag erhalten zu wollen, und planten nach US-Drohungen mit einem Austritt bilaterale Gespräche im Mai. Die USA leiteten eine Untersuchung zu Zwangsarbeit ein, die Importe aus 60 Ländern einschließlich Kanada umfasst. Der Oppositionsführer der Konservativen, Pierre Poilievre, schlug eine auf die USA ausgerichtete Automobilstrategie als Alternative zum Plan der Regierung von Premierminister Mark Carney vor.
Der Ölpreisschock im Zusammenhang mit dem Konflikt um den Iran prägte die Nachrichten zu Energie und Geldpolitik. Der Ölpreis näherte sich 120 Dollar je Barrel, bevor er bis zum 9. März auf etwa 90 Dollar fiel. Die Bank of Canada hielt ihren Leitzins am 18. März bei 2,25 %, und Kanada verlor im Februar 84.000 Arbeitsplätze, wodurch die Arbeitslosenquote auf 6,7 % stieg. Alberta warb bei asiatischen Investoren um Kapital für eine geplante Pipeline mit einer Kapazität von 1 Million Barrel pro Tag, LNG Canada steigerte die Exporte nach Asien, und Canadian Natural Resources setzte eine Erweiterung der Ölsandförderung im Wert von 8,25 Milliarden Dollar aus. Ottawa legte einen Fonds von 1,5 Milliarden Dollar für Projekte bei kritischen Rohstoffen auf.
Am 23. März kollidierte ein Flugzeug von Air Canada bei der Landung auf dem New Yorker Flughafen LaGuardia mit einem Feuerwehrfahrzeug; dabei kamen zwei Piloten ums Leben. Der Chef von Air Canada, Michael Rousseau, kündigte am 30. März an, in diesem Jahr in den Ruhestand zu gehen, nachdem eine nur auf Englisch gehaltene Beileidsbotschaft kritisiert worden war.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
Klicken Sie im Diagramm oben auf einen Tag, um das Tagesbriefing zu lesen.