Afghanistan im Mai 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Sicherheit
Afghanistan war im Mai 2026 vom bewaffneten Konflikt an der Grenze zu Pakistan geprägt. Ein Selbstmordanschlag in Bannu in Pakistan tötete zwischen 14 und 15 Menschen, die meisten davon Polizisten, und wurde von einer Splittergruppe der pakistanischen Taliban für sich reklamiert. Afghanistan legte wegen des Anschlags formell Protest ein, eine sogenannte Demarche. Pakistanische Sicherheitskreise sagten, ein in Bannu getöteter ranghoher Militanter sei Mitglied der afghanischen Spezialkräfte gewesen.
Zivilisten waren auf beiden Seiten des Konflikts betroffen. Afghanistan erklärte, grenzüberschreitende Angriffe Pakistans hätten Anfang des Monats zivile Gebiete getroffen und drei Menschen getötet. Die Vereinten Nationen berichteten, in den vorangegangenen drei Monaten seien im afghanisch-pakistanischen Konflikt mehr als 370 Zivilisten getötet worden. Angehörige der Opfer eines pakistanischen Angriffs auf ein Drogenentzugszentrum in Kabul forderten Antworten. Zum Monatsende hatte Kabuls Warnung an die pakistanischen Taliban, die TTP, Islamabad nicht überzeugt.
Zu den weiteren Sicherheitsmeldungen gehörte ein Video einer Militantengruppe, die sich Tehreek-e-Taliban Hindustan nennt, das die Tötung eines Polizisten in Amritsar in Indien zeigt. Russlands Militärpakt mit den Taliban, der Ende des Monats unterzeichnet wurde, wurde in indischen Kommentaren als etwas dargestellt, das Indien nützen und Pakistan verunsichern könnte.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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