Indien im Februar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Im Februar 2026 wurde Indiens Wirtschaft von einem Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten bestimmt. Am 2. und 3. Februar kündigte US-Präsident Donald Trump an, dass die US-Zölle auf bestimmte indische Waren auf 18 Prozent sinken würden, und erklärte, Indien habe zugesagt, kein russisches Öl mehr zu kaufen. Trump hob anschließend einen Strafzoll von 25 Prozent auf, und beide Länder stellten einen Interimsrahmen auf dem Weg zu einem umfassenderen Abkommen vor. Neu-Delhi erklärte, seine Ölpolitik richte sich nach dem nationalen Interesse und der Energiesicherheit, und die Regierung teilte am 18. Februar mit, sie habe nicht beschlossen, den Kauf russischen Öls einzustellen. Das Weiße Haus überarbeitete sein Faktenblatt und schwächte die Formulierungen zu Kaufzusagen ab. Oppositionsführer Rahul Gandhi nannte das Abkommen einseitig, und Landwirte protestierten. Bis zum 22. Februar wurden die Gespräche verschoben, wobei Berichte auf Trumps geplante globale Zollerhöhung verwiesen, und später verhängten die USA einen Zoll von 126 Prozent auf Solarunternehmen aus Indien.
Der KI-Gipfel in Neu-Delhi, den Premierminister Narendra Modi am 16. Februar eröffnete, war das zweite große Thema. Rund 20 Staats- und Regierungschefs sowie Führungskräfte von OpenAI, Google und Nvidia nahmen teil, und 86 Länder unterzeichneten die Erklärung von Neu-Delhi. Die Adani-Gruppe kündigte 100 Milliarden Dollar für KI-Rechenzentren bis 2035 an, Google 15 Milliarden Dollar für digitale Infrastruktur. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nahm teil, und UN-Generalsekretär António Guterres forderte einen Fonds von 3 Milliarden Dollar. Die Galgotias-Universität wurde vom Gipfel ausgeschlossen, weil sie einen in China hergestellten Roboterhund als eigene Entwicklung präsentiert hatte.
Die Märkte waren unruhig. Der am 1. Februar vorgelegte Haushalt erhöhte die Infrastrukturausgaben um 11,4 Prozent auf 12,2 Billionen Rupien und hob die Steuern auf den Handel mit Derivaten an; die Aktienkurse fielen deutlich. Indische IT-Aktien gaben später aus Sorge vor einer Verdrängung durch KI stark nach und steuerten auf ihren schlechtesten Monat seit 23 Jahren zu. Indien schloss zudem Entwurfstexte für ein Handelsabkommen mit der Europäischen Union ab und verhandelte mit Kanada und Israel.
Im Energiebereich beschlagnahmte Indien drei Tanker in seiner ersten Maßnahme gegen die Schattenflotte für russisches Öl und suchte Rohöl- und LNG-Lieferungen, während die Spannungen zwischen den USA und dem Iran zunahmen. Am 28. Februar setzten Air India und IndiGo alle Flüge in den Nahen Osten aus.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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