Südasien im Mai 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Die politischen Nachrichten aus Südasien wurden im Mai 2026 von Sri Lanka angeführt, wo am 22. Mai ein Haftbefehl gegen den Politiker Basil Rajapaksa erlassen wurde. Sri Lankas Parlament verlängerte den Ausnahmezustand um einen weiteren Monat und billigte das Änderungsgesetz zur Einkommensteuer, und das Kabinett genehmigte Änderungen am Tiergesetz. Es wurden Bedenken wegen Beschaffungen im Bereich digitale Gesundheit im Wert von 3 Milliarden Rupien geäußert, und gegen den Generaldirektor der Anti-Korruptions-Kommission wurde eine Beschwerde eingereicht. Ein hochrangiger vietnamesischer Politiker besuchte das Land am 8. Mai, und beide Länder hoben ihre Beziehungen auf den Rang einer umfassenden Partnerschaft.
Bangladeschs Beziehungen zu Indien wurden auf die Probe gestellt. Indiens Außenministerium bezeichnete die Rückführung illegaler bangladeschischer Staatsangehöriger als 'Kernfrage', nachdem Dhaka von einem 'Push-in' gesprochen hatte. Bangladeschs Außenminister sagte, die künftigen Beziehungen hängen vom Ganges-Wasservertrag ab, und China bot sich als verlässlicher Entwicklungspartner Bangladeschs an. Bangladesch verlegte die Ausbildung von Beamten von Indien nach Pakistan, und Sheikh Hasina warnte vor einer Rückkehr der 'dunklen Tage' und kündigte ein Comeback an.
In Südostasien vermittelten die Philippinen beim ASEAN-Gipfel in Cebu am 8. Mai Gespräche zwischen Thailand und Kambodscha, während Thailand ein Seegrenzabkommen und ein Marineabkommen mit Kambodscha aufkündigte. Thailand beendete außerdem seine 60-tägige visafreie Regelung, und Thaksin Shinawatra kam am 11. Mai auf Bewährung frei. Malaysias Streit mit Norwegen über eine blockierte Raketenlieferung verschärfte sich, und Ministerpräsident Anwar Ibrahim brachte Neuwahlen ins Spiel. In den Philippinen begann am 18. Mai der Amtsenthebungsprozess gegen Vizepräsidentin Sara Duterte. Myanmars Anführer begnadigte als neuer Präsident 4.335 Gefangene und sollte nach Indien reisen, und Kambodscha begnadigte den Oppositionspolitiker Kem Sokha.
Auch die Diplomatie der Großmächte spielte eine Rolle. Xi Jinping und Donald Trump trafen sich am 14. Mai in Peking, wobei China vor den Risiken eines Taiwan-Kriegs warnte. Beim Shangri-La-Dialog in Singapur sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, es dürfe keine chinesische Hegemonie geben.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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