Südostasien im Februar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Die Politik Südostasiens drehte sich im Februar 2026 vor allem um die Philippinen, wo Vizepräsidentin Sara Duterte erklärte, sie wolle 2028 für das Präsidentenamt kandidieren, und sich zugleich Amtsenthebungsversuchen gegenübersah. Beim Obersten Gerichtshof wurde ein Antrag auf ihre Amtsenthebung eingereicht, nachdem das Gericht entschieden hatte, dass ein früherer Versuch an verpassten Fristen gescheitert war. Bis zum 23. Februar war eine Amtsenthebungsbeschwerde gegen sie an einen Justizausschuss des Repräsentantenhauses weitergeleitet worden, und die National Unity Party erklärte, sie werde den Versuch wahrscheinlich nicht unterstützen.
Ihr Vater, der frühere Präsident Rodrigo Duterte, war Gegenstand von Verfahren vor dem Internationalen Strafgerichtshof wegen Tötungen in seinem Drogenkrieg. Die Anklage erklärte vor Gericht, er habe die Kampagne kontrolliert, während seine Verteidiger sagten, der Vorwurf eines systematischen Tötungsplans sei unbegründet. Der Präsidentenpalast beharrte darauf, seine Überstellung an das Gericht sei rechtmäßig gewesen, obwohl von Entführung die Rede war, und am 25. Februar erlaubte das Gericht ihm, eine Haftanhörung auszulassen.
Auch Präsident Ferdinand Marcos Jr. sah sich Gerüchten über ein Amtsenthebungsverfahren ausgesetzt. Ein Ausschuss des Repräsentantenhauses befand am 4. Februar eine zweite Beschwerde für unbegründet, und bis zum 10. Februar hatte der Kongress die Beschwerden gegen ihn abgewiesen. Der Palast erklärte, 16 Auftragnehmer im Zusammenhang mit dem Skandal um Hochwasserschutzprojekte würden auf eine schwarze Liste gesetzt; der frühere Minister für öffentliche Arbeiten Manuel Bonoan bestritt, das Land verlassen zu haben, und kündigte an, sich einer Untersuchung des Senats zu stellen. Die Beziehungen zu China blieben angespannt: China sperrte philippinische Lokalpolitiker wegen Resolutionen zur Kalayaan-Inselgruppe und untersagte der Besatzung der Kalayaan 16 den Zugang zu einem umstrittenen Riff, während das chinesische Außenministerium erklärte, beide Seiten wollten weiter auf diplomatischem Weg im Gespräch bleiben.
In Thailand nahm die nationalistische Rhetorik vor der Wahl zu, und bis zum 25. Februar hatte die Wahlbehörde die meisten Ergebnisse bestätigt. Pheu Thai kündigte die Unterstützung der Wahlsiegerpartei an, ein Schritt, der die Bildung einer Koalition erleichtern dürfte. Außenminister Parnpree Bahiddha-Nukara wies kambodschanische Behauptungen zur Grenze zurück, und Kambodscha bat Frankreich um historische Belege zur Beilegung des Streits. Anderswo forderte Xi Jinping Vietnam zu vertiefter Zusammenarbeit auf, und Sergej Lawrow führte Gespräche in Hanoi.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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