Östlicher Balkan im Februar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Im Februar 2026 wurde die Wirtschaftsberichterstattung aus dem östlichen Balkan von Investitionen und Unternehmensgeschäften in Rumänien bestimmt. Chinesische Investoren starteten ein großes Logistikimmobilienprojekt im Nordosten Bukarests, und der französische Rüstungs- und Technologiekonzern Thales kündigte an, bis 2030 in Rumänien 1.000 Menschen einzustellen. Die Polytechnische Universität Bukarest und Bosch eröffneten ein gemeinsames Labor für Mobilitätsingenieure, und OMV Petrom nahm in der Raffinerie Petrobrazi ein Photovoltaikprojekt in Betrieb. Carrefour kündigte den Verkauf seines Rumänien-Geschäfts an Pavăl Holding an. Chinesische Automarken steigerten ihren Marktanteil in Rumänien im Januar auf 9,5 %, fast das Zehnfache des Vorjahreswerts. Die Bukarester Börse meldete für 2025 einen sechsfachen Gewinn, Premier Energy einen um 327 % höheren Nettogewinn und die Banca Transilvania ein Plus von 16 %.
Bei den öffentlichen Finanzen legte Rumäniens Finanzminister ein Erholungspaket von 4 Milliarden Euro bis 2032 vor und strebte Anleiherenditen unter 6 % über alle Laufzeiten bis Jahresende an. Der Ministerpräsident bezeichnete die technische Rezession des Landes als Korrektur des Staatsdefizits. Rumänien nahm mit drei internationalen Anleiheemissionen 3 Milliarden Euro und 2 Milliarden US-Dollar auf. Die Europäische Kommission will bis Mitte März über die Auszahlung von 3,5 Milliarden Euro aus der Aufbau- und Resilienzfazilität entscheiden.
Bulgarien sah sich mit einer EU-Forderung nach Rückzahlung und dem möglichen Verlust von Aufbaumitteln wegen stockender Reformen konfrontiert. Der Gouverneur der Zentralbank sagte, die Euro-Umstellung werde die Inflation um 0,3 bis 0,4 Prozentpunkte erhöhen. Bulgarien verzeichnete im Dezember ein Rekordhandelsdefizit und ratifizierte eine Bahnverbindung mit Nordmazedonien; nach 138 Jahren staatlichem Bahnmonopol sollen private Personenzüge den Betrieb aufnehmen. Die EBRD prognostizierte für Bulgarien stetiges Wachstum bis 2027.
Ein weiteres Thema waren die Vermögenswerte von Lukoil. Rumänien stellte die örtlichen Lukoil-Vermögenswerte unter verlängerte staatliche Aufsicht, und Lukoil beantragte Schutz wegen höherer Gewalt für sein Trident-Gebiet im rumänischen Schwarzen Meer. Gegen Bulgarien drohte das Unternehmen wegen der Beschlagnahme von Vermögenswerten seiner bulgarischen Raffinerie mit einer internationalen Klage.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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