Östlicher Balkan im September 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Die Volkswirtschaften Rumäniens und Bulgariens waren im September 2026 von Energie, Staatsfinanzen und steigenden Preisen geprägt.
Bulgariens Batteriespeichersektor zahlte sich aus, als eine Sommerdürre Kraftwerke traf; das Land hat sich eine Führungsposition bei Batteriespeichern aufgebaut. Zugleich stiegen die Strompreise um 88 Prozent, und der Chef der Zentralbank warnte am 25. September, ein Energieschock könne die Inflation verlängern. Die EBWE ließ ihre Wachstumsprognose für Bulgarien 2026 bei 2,7 Prozent. Bulgarien verzeichnete die stärksten Kraftstoffpreisanstiege in der EU, Diesel erreichte 2 Euro, und es ist das einzige EU-Mitglied, gegen das ein neues Verfahren wegen übermäßigen Defizits läuft. Das Haushaltsdefizit erreichte 2,2 Milliarden Euro, die Rentenausgaben überstiegen 8,8 Milliarden Euro, und die Arbeitslosigkeit stieg auf 3,6 Prozent. Bulgariens Staatsreserve ersetzte sämtlichen aus russischem Öl hergestellten Kraftstoff.
In Rumänien wurde der Atombetrieb nach einer Dürre an der Donau mit niedrigen Wasserständen abgeschaltet, und die Regierung entwarf einen Notfallplan für die Sicherheit des Kraftwerks Cernavoda. ABB erhielt den Zuschlag für die Modernisierung der Automatisierung von Block 1 in Cernavoda, und Romgaz schloss die Übernahme von Azomureș ab. Der Finanzminister warnte, der Haushalt 2027 stehe stärker unter Druck, weil die EU-Aufbaumittel auslaufen, und Fitch erklärte, die anhaltende politische Krise untergrabe die Haushaltskonsolidierung. Das Vertrauen der Konzernchefs fiel auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren. Die Wettbewerbsbehörde verhängte gegen rumänische Banken eine Geldbuße von 710 Millionen Euro. Die Bautätigkeit erreichte im Juli einen Rekord, und erneuerbare Energien lieferten im zweiten Quartal 70 Prozent des Stroms. Rumäniens Erzeugerpreisinflation sank im Juli auf 8,8 Prozent.
Rumänien startete außerdem ein Förderprogramm von 110 Millionen Euro für die Industrie, und die Banca Transilvania nahm über eine Anleihe 500 Millionen Euro auf. Bulgarien und Rumänien sollen ein europäisches Zentrum für maritime Sicherheit beherbergen.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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