Balkan im April 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Auf dem Balkan drehte sich die Politik im April 2026 um die Folgen der Wahl in Ungarn und um den ungeklärten Wahltermin in Serbien. Filipče sagte, Orbáns Regierung sei gefallen und Vučić und Mickoski seien als Nächste an der Reihe, während Picula erklärte, Vučić und der Präsident der Republika Srpska, Milorad Dodik, hätten mit Orbáns Abgang einen starken Förderer verloren.
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić nahm Gespräche über vorgezogene Parlamentswahlen auf, die seinen Worten zufolge bis Juni stattfinden könnten, während die Opposition boykottierte. Im Lauf des Monats sagte er, der Termin sei unbekannt, und ihm wurde vorgeworfen, die Wahl aus politischem Kalkül zu terminieren. Zum Monatsende erwog er eine Abstimmung in der Sommerpause; der Politiker Ristic zweifelte an einer Wahl im Juli und erwartete den Herbst. Das Verhältnis zur EU war angespannt: Serbien hatte sich drei außenpolitischen Beschlüssen der EU nicht angeschlossen, die EU erwog, 1,5 Milliarden Euro wegen rechtsstaatlicher Bedenken einzufrieren, und Vučić sagte, Brüssel unterstütze den Rektor der Universität gegen ihn. Am 7. April lehnte er es ab, sich Ungarn anzuschließen und der Ukraine die Schuld am Krieg zu geben. Am 23. April gab es im Parlament beispiellose Beleidigungen zwischen politischen Gegnern, und Vučić kündigte eine große Kundgebung an. Ein serbischer Politiker warf ihm vor, das Kosovo faktisch aufzugeben, und Serbiens Führung verglich das Kosovo mit der Krim.
Montenegro rückte näher an die EU heran: Am 22. April begann die Union, den Beitrittsvertrag des Landes zu entwerfen, und der Präsident strebt die Mitgliedschaft bis 2028 an. Die gescheiterte Wahl eines Direktors der Antikorruptionsbehörde blieb ein Hindernis, und Milan Knežević drohte, wegen einer Kosovo-Initiative die Regierungskoalition zu verlassen.
Im Kosovo lief die Frist zur Wahl eines Präsidenten am 28. April ab, ohne dass eine Abstimmung in Sicht war; die Opposition warf Ministerpräsident Albin Kurti vor, nur einen Gegenkandidaten zu suchen, um die Beschlussfähigkeit zu sichern. Anderswo stellte sich am 23. April ein Anwalt des EU-Gerichts hinter das Migrationsabkommen mit Albanien, und Meloni begrüßte dies. In Slowenien scheiterte der scheidende Ministerpräsident Robert Golob mit der Regierungsbildung, und Oppositionsführer Janez Janša entschied sich zu warten.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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