Belarus im April 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Die Wirtschaft von Belarus stand im April 2026 im Zeichen von Infrastruktur und Industrie im Inland sowie einer stetigen Folge von Vereinbarungen mit Russland und anderen Partnern.
Die meistbeachtete Meldung war die Anweisung von Präsident Alexander Lukaschenko an die Regierung vom 9. April, dem Straßenbau mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Er sagte, das aktuelle Tempo der Arbeiten reiche nicht aus, und die Qualität der Straßen sei ein Schlüsselfaktor für die Entwicklung des Landes. Das Gebiet Minsk meldete, dass es wöchentlich 150 Fahrzeuge für Straßenreparaturen einsetze. Bereits am 3. April hatte Lukaschenko den Bau einer neuen Brücke über den Pripjat bis 2027 angeordnet. Zudem leitete er eine Sitzung zur Entwicklung des staatlichen Herstellers von Bergbau-Schwerlastwagen BelAZ, bei der es um höhere Produktionskapazitäten, mehr Exporte und Importsubstitution ging. Der Traktorenhersteller MTZ meldete, seine Produktion leistungsstarker Traktoren mehr als verdoppelt zu haben, und der Automobilhersteller MAZ erklärte, er entwickle einen fahrerlosen Flughafenshuttle im 3D-Druckverfahren.
Die Zusammenarbeit mit Russland und seinen Regionen zog sich durch den ganzen Monat. Lukaschenko ließen sich Berichte über den Ausbau der Beziehungen zur russischen Region Krasnodar im Weinbau und in der Landwirtschaft vortragen, und am 17. April vereinbarten Belarus und das russische Gebiet Kaluga, ihre landwirtschaftliche Zusammenarbeit auszuweiten, darunter mehr Lieferungen belarussischer Lebensmittel und Maschinen. Unternehmen aus Krasnodar erklärten, sie wollten Maschinen von Amkodor kaufen, Direktflüge nach Karelien wurden ab Mai angekündigt, und die Bahnfahrpläne nach Russland wurden angepasst. Belarus billigte Änderungen am Steuerabkommen mit Russland. Auch die Raumfahrt spielte eine Rolle: Belarus teilte mit, eigene Satelliten in den Jahren 2027 und 2028 starten zu wollen, stellte Raumfahrtprojekte auf einem Forum in Moskau vor und führte nach Berichten Gespräche mit Russland und China über gemeinsame Mondprojekte.
Belarus meldete zudem Kontakte zu weiteren Ländern. Das Land baute den Handel mit Lateinamerika aus, bereitete eine Sitzung der Handelskommission mit Algerien vor und sprach mit Ghana über den Agrarhandel und mit Sri Lanka über Tourismus. In Istanbul wurden Verträge im Wert von 40 Millionen Dollar mit türkischen Unternehmen unterzeichnet, und Usbekistan und Belarus vereinbarten eine vertiefte Zusammenarbeit in der Kernenergie. Belarus und China wollen ein gemeinsames wissenschaftliches Labor einrichten, und ihre Finanzaufsichtsbehörden vereinbarten eine engere Partnerschaft.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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