Benelux & Irland im Mai 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Im Mai 2026 wurde die Wirtschaftsberichterstattung aus den Benelux-Staaten und Irland vom Energiesektor angeführt. Shell meldete für das Quartal einen Gewinn von 6,9 Milliarden Dollar, mehr als erwartet, und erhöhte die Dividende um 5 %. Das Unternehmen zog sich aus dem französischen Tankstellengeschäft zurück, wo auch BP und Esso das Land verlassen sollen; an einigen deutschen Shell-Tankstellen wurde Diesel wegen einer technischen Panne kurzzeitig zu einem geringeren Preis verkauft. Zudem zog Shell in einem wegweisenden Klimaverfahren erneut vor den niederländischen Obersten Gerichtshof. In der Branche entließ BP seinen Vorsitzenden Albert Manifold fristlos und verwies auf schwerwiegende Bedenken, und Ryanair gab keine Gewinnprognose ab und warnte vor höheren Kosten wegen des Krieges im Iran.
Das zweite große Thema war die Autoindustrie mit Stellantis im Mittelpunkt. Der Konzern und der chinesische Elektroautohersteller Leapmotor vereinbarten den Ausbau ihrer Partnerschaft und wollen in Europa Elektroautos bauen, voraussichtlich in Werken in Saragossa und Madrid. Danach kündigte Stellantis die Produktion neuer kleiner Elektrofahrzeuge in Italien an, ein Abkommen mit Chinas Dongfeng über 1 Milliarde Euro sowie eine Vereinbarung, Dongfeng-Fahrzeuge in Frankreich zu bauen. Außerdem eröffnete Stellantis ein Demontagezentrum in Marokko, und die Fahrtechnologie von Wayve soll in US-Fahrzeuge von Stellantis integriert werden. Unabhängig davon drängte Tesla-Chef Elon Musk auf eine europäische Zulassung von Full Self-Driving, wobei die Niederlande als möglicher erster Markt gelten.
Auch die niederländische Chipindustrie stand im Blickpunkt. Der Vorstandschef von ASML sagte, die Stellung des Unternehmens bei Chipfertigungsanlagen sei unangefochten, die ersten Chips aus den High-NA-Maschinen würden innerhalb von Monaten erwartet, und strengere Exportbeschränkungen könnten China dazu bringen, eigene konkurrierende Anlagen zu entwickeln. Der niederländische Außenminister sprach über Indiens Aufstieg zum Halbleiterstandort, und der Tata-ASML-Deal wurde in diesem Zusammenhang untersucht.
Weitere Meldungen: Die Niederlande verboten Waren aus israelischen Siedlungen, und die niederländische Regierung untersagte einem US-Unternehmen eine Übernahme unter Verweis auf ein Risiko für das öffentliche Interesse. Die EU genehmigte den Einstieg des deutschen Staates beim Stromnetzbetreiber TenneT. Am 26. Mai erfasste in Kortrijk in Belgien ein Zug einen Schulbus und tötete vier Menschen, darunter zwei Kinder.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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