Deutschland im Januar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
In Deutschland war im Januar 2026 die meistbeachtete Wirtschaftsmeldung der Kurssturz des Softwarekonzerns SAP. Am 29. Januar fielen die SAP-Aktien so stark wie seit Jahren nicht an einem Tag, nachdem das Unternehmen enttäuschende Zahlen zum Auftragsbestand im Cloud-Geschäft und zum Ausblick vorgelegt hatte, obwohl es die Umsatzprognosen für das vierte Quartal erfüllte. Siemens löste SAP als wertvollstes Unternehmen im DAX ab. SAP hatte bereits am 21. Januar bei einem Ausverkauf von KI-Aktien ein 17-Monats-Tief erreicht. Am 30. Januar hieß es, auch Bosch stehe in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld unter Druck. Die Deutsche Bank meldete ihren höchsten Jahresgewinn seit fast zwei Jahrzehnten, während ihre Büros in Frankfurt und Berlin im Rahmen von Geldwäsche-Ermittlungen durchsucht wurden.
Das zweite Thema war die heimische Wirtschaftspolitik. Die SPD legte einen Plan zur stärkeren Besteuerung großer Erbschaften vor; der Vorschlag stieß auf Kritik, er schade Familienunternehmen und dem Vermögen der Mittelschicht. Politiker der Koalition drängten auf eine höhere Tabaksteuer zur Finanzierung des Gesundheitswesens, eine Einigung wird bis Juni erwartet. Berichten zufolge ist die deutsche Wirtschaft nach zwei bis drei Jahren Schrumpfung zum Wachstum zurückgekehrt, während Wirtschaftsverbände vor einer Rekordzahl an Firmenpleiten warnten. Die Mieten erreichten einen Rekordwert.
Beim Handel sagte Bundeskanzler Friedrich Merz, die Unterhändler der EU und Indiens könnten bis Februar ein Freihandelsabkommen erreichen; einem Bericht zufolge werden Agrarprodukte ausgenommen. Deutschland und Frankreich erklärten, sie ließen sich von US-Zolldrohungen nicht erpressen, und ihre Finanzminister forderten die EU auf, eine Antwort mit dem Anti-Zwangsinstrument zu entwickeln. Deutsche Industrieverbände warnten, neue US-Zölle würden das Wachstum erheblich belasten, und ein Bericht zeigte, dass sich die deutschen Investitionen in den USA im ersten Jahr von Donald Trumps Rückkehr ins Amt fast halbiert haben. Ein chinesisches Unternehmen soll größter Aktionär von Puma werden, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung. Deutschland öffnete ein Förderprogramm für Elektroautos im Umfang von 3 Milliarden Euro auch für chinesische Hersteller. Volkswagen fiel beim Autoabsatz in China hinter Geely Auto auf den dritten Platz zurück, und der Absatz von Porsche ging dort wegen schwacher Nachfrage stark zurück.
Bei Energie und Verkehr setzten die Berliner Behörden eine Belohnung von einer Million Euro für Hinweise auf die Verantwortlichen eines großen Stromausfalls in der Hauptstadt aus. Lufthansa strich Nachtflüge nach Israel und mied den iranischen und irakischen Luftraum. Aserbaidschan begann über eine neue Pipelineroute mit Gaslieferungen nach Deutschland und Österreich.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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