Ukraine im Juli 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
In der Ukraine war im Juli 2026 der Treibstoffkrieg zwischen der Ukraine und Russland die wichtigste Wirtschaftsmeldung. Ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien dauerten den ganzen Monat an. Am 1. Juli räumte Russland eine Treibstoffkrise ein, Präsident Wladimir Putin gab die Lage zu, und die Benzinpreise stiegen. Am 4. Juli griff die Ukraine eine Ölanlage in Sankt Petersburg an, und ihre Streitkräfte erklärten, 43 Prozent der russischen Raffineriekapazität seien außer Betrieb. Russland wandte sich für Benzin an Indien und Belarus und verbot am 8. Juli Dieselexporte; am 23. Juli erwog es eine Verlängerung des Verbots. Am 10. Juli senkte die Internationale Energieagentur ihre Prognose für die russische Ölförderung, und Branchenquellen zufolge deckte die russische Benzinproduktion nur 65 Prozent des Bedarfs. Russland stoppte außerdem die Schifffahrt auf dem Don-Asow-Kanal, was den Getreidehandel betrifft.
Die Kämpfe griffen auf den Handel im Schwarzen Meer über. Die Ukraine schloss am 14. Juli ihr größtes Exportterminal, als der Ölpreis über 87 Dollar je Barrel stieg. Am 17. und 20. Juli wurden Tanker nahe dem Terminal des Kaspischen Pipeline-Konsortiums getroffen, und am 21. Juli setzte Kasachstan die Ölausfuhr darüber aus. Moskau beschuldigte Kiew, die Pipeline gezielt anzugreifen. Russland warnte, das Schwarze Meer sei für Schiffe nicht sicher, der ukrainische Maishandel kam zum Erliegen, und bis zum 24. Juli lagen einige Ölsorten nahe 110 Dollar je Barrel, während die Sorge vor einer neuen Getreidekrise wuchs.
Finanzierung und Sanktionen liefen parallel. Das Vereinigte Königreich schloss sich am 13. Juli dem 90-Milliarden-Euro-Kreditpaket der EU an, die EU erlaubte der Ukraine, ihren 60-Milliarden-Euro-Kredit für britische Waffen zu nutzen, und der IWF gab 690 Millionen Dollar frei. Die EU unterzeichnete am 15. Juli einen milliardenschweren Vertrag mit der Ukraine und verhängte am 23. Juli ein neues Sanktionspaket gegen Russland; am selben Tag unterzeichneten die USA und die Ukraine ein Abkommen zur Drohnenzusammenarbeit.
Auch im Inland stand die Ukraine unter Druck. Sie hatte erst die Hälfte der für den Winter nötigen Gasreserven angesammelt, und ihr Stromsystem lasse sich nicht vollständig wiederherstellen, sagte ein ukrainischer Abgeordneter. Auf der Krim und in der Region Cherson kam es wiederholt zu Stromausfällen.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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