Visegrad-Gruppe im Juni 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
In den Visegrád-Staaten drehten sich die Wirtschaftsnachrichten im Juni 2026 vor allem um Polens Staatsfinanzen und Energiekosten. Die OECD prognostizierte für Polen ein Wirtschaftswachstum von 3,0 Prozent im Jahr 2026 und 2,6 Prozent im Jahr 2027. Der Zentralbankchef sagte, eine Zinserhöhung sei weniger wahrscheinlich als im Mai, und die Inflation erscheine unter Kontrolle. Die Europäische Kommission empfahl Polen, den Nutzen seiner öffentlichen Ausgaben zu verbessern, und der Polnische Fiskalrat riet zu einer schnelleren Haushaltskonsolidierung. Das Finanzministerium erklärte, eine Frist bis 2037 für den Ausstieg aus dem Referenzzins WIBOR sei optimal und sicher. Am 17. Juni ging Polen daran, Übergewinne aus dem Kraftstoffverkauf während des Iran-Kriegs zu besteuern. Polen wurde als stark von teuren Energieimporten abhängig beschrieben, während Orlen an der Börse Gazprom und Lukoil überholt hatte.
Polen trieb außerdem Investitionen in Technologie und Industrie voran. Es investierte 11 Millionen Dollar in ElevenLabs, um ein Zentrum für künstliche Intelligenz aufzubauen. Der Ministerpräsident sagte, die Gespräche mit Foxconn würden nach dem Sommer abgeschlossen, die Arbeit an einem Halbleiterwerk gehe weiter. Lumina erkundete neue Kupferminen. Geld aus dem EU-Verteidigungsprogramm SAFE floss an polnische Rüstungsunternehmen, und das finnische Unternehmen YIT erklärte, es wolle in Polen Schutzräume bauen. Die Supermarktkette Zabka erklärte, sie wolle ihre Expansion in Rumänien beschleunigen.
Anderswo in der Region legte Ungarn einen überarbeiteten EU-Wiederaufbauplan vor. Europaabgeordnete forderten Transparenz über eingefrorene 16,4 Milliarden Euro, während Ungarn zugleich über eine Antikorruptionsreform 10,4 Milliarden Euro freizubekommen suchte. Die USA gaben Ungarns MOL mehr Zeit für die Gespräche über den Kauf des serbischen Ölunternehmens NIS; bis zum 16. Juni unterzeichneten Serbien und MOL eine Vereinbarung zum Kauf des russischen Anteils an NIS. Die Slowakei verhandelte mit Russland über Erdgaslieferungen; Mengen und Zeitplan wurden nicht genannt. Tschechien plante den Bau seines vierten großen Pumpspeicherkraftwerks.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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