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Die irakische Regierung unter Premierminister Mohammed Shia al-Sudani festigt die staatliche Kontrolle durch eine umfassende Anti-Korruptionskampagne und eine September-Frist für bewaffnete Gruppen zur Waffenabgabe, während sie gleichzeitig die OPEC-Quoten herausfordert und die Ölexporte über Hormus und Syrien ausweitet. Diese Schritte erfolgen vor dem Hintergrund tiefen iranischen Einflusses, einschließlich Trauerprozessionen für den verstorbenen Obersten Führer Khamenei durch den Irak und verdeckter IRGC-Zellen im Land.
Juni 2026
Woche vom 22. Juni, im Vergleich zum 12-Wochen-Durchschnitt
Iraks Ölsektor ist im Wandel: Bagdad droht mit einem OPEC-Austritt wegen Quotenstreitigkeiten und strebt eine Produktionssteigerung auf 7 Millionen Barrel pro Tag innerhalb von drei Jahren an, während es gleichzeitig alternative Exportrouten über Syrien und Hormus sucht. United Energy hat einen negativen Ausblick bestätigt, und die inländischen Kraftstoffverkäufe bleiben mit 1,06 Milliarden Litern im Mai hoch.
Premierminister al-Sudani führt eine Anti-Korruptionskampagne durch, mit Razzien in der Grünen Zone und Festnahmen von Beamten, einschließlich der Beschlagnahmung von 85 Millionen Dollar in vergrabenem Bargeld, vor seinem USA-Besuch. Er gelobt 'keine Immunität' für korrupte Beamte, während der iranische Außenminister Araghchi zu Gesprächen in Bagdad weilt, was die tiefen bilateralen Beziehungen unterstreicht.
Der Irak bewegt sich in Richtung staatlicher Waffenkontrolle und setzt eine Frist bis zum 21. September für bewaffnete Gruppen zur Waffenabgabe, wobei Milizen ihre Bereitschaft zur Kooperation ankündigen. Der iranische Einfluss bleibt jedoch bestehen: IRGC-Zellen operieren Berichten zufolge verdeckt im Irak, und ein Frachtschiff wurde im Golf vor dem Irak von Explosionen getroffen, während regionale Spannungen anhalten.
Religiöse und soziale Spannungen dominieren: Der Irak bereitet eine große Trauerprozession für den verstorbenen iranischen Obersten Führer Khamenei vor, was tiefe schiitische Verbindungen widerspiegelt, während Aschura in Kerbala Tausende Pilger anzieht. Öffentliche Wut brodelt über Kraftstoffschlangen und den Selbstmord eines Lastwagenfahrers wegen einer Geldstrafe, was wirtschaftliche Frustrationen zeigt.