Venezuela im Januar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Im Januar 2026 wurde die Wirtschaft Venezuelas dadurch verändert, dass die Vereinigten Staaten nach der Gefangennahme von Präsident Nicolas Maduro am 3. Januar die Kontrolle über den Ölverkauf des Landes übernahmen. Am 7. Januar kündigte Donald Trump an, Venezuela werde zwischen 30 und 50 Millionen Barrel Öl an die USA übergeben, die zum Marktpreis verkauft werden sollten, und ein US-Vertreter sagte, Washington werde die Verkäufe auf unbestimmte Zeit kontrollieren. Am 15. Januar schlossen die USA den ersten Verkauf im Rahmen dieser Regelung ab, im Wert von rund 500 Millionen Dollar und zu einem Preis, den ein US-Energievertreter 30 Prozent über dem lag, den Venezuela wenige Wochen zuvor erzielt hatte. Trump unterzeichnete am 10. Januar eine Verfügung, die den nationalen Notstand erklärte, um in den USA gehaltene venezolanische Öleinnahmen vor Gläubigern und Gerichten zu schützen. Venezuela gab am 21. Januar an, 300 Millionen Dollar aus einem US-Ölverkauf erhalten zu haben, um seine Währung zu stützen, und am 28. Januar sollte das US-Finanzministerium ein Konto für venezolanische Öleinnahmen kontrollieren.
Das zweite Thema war die Öffnung des Ölsektors. Die Interimspräsidentin Delcy Rodriguez forderte ausländische Investitionen, und das Parlament billigte eine Reform, die das von Hugo Chavez geschaffene staatlich kontrollierte Modell beendet. Sie unterzeichnete sie am 30. Januar, und die USA lockerten die Ölsanktionen und öffneten den venezolanischen Luftraum wieder. Chevron bemühte sich um eine erweiterte Lizenz, und Repsol, Eni und Maurel & Prom beantragten Lizenzen. Valero und Phillips 66 kauften Ladungen. ExxonMobil nannte das Land ohne große Veränderungen nicht investierbar und äußerte sich zum Monatsende vorsichtig interessiert. Chevron sagte, die Fördermenge könne innerhalb von 18 bis 24 Monaten um 50 Prozent steigen. Die USA beschlagnahmten außerdem mindestens sieben Tanker mit Bezug zu venezolanischem Öl.
Das dritte Thema waren die Folgen für Venezuelas Partner und Gläubiger. Trump drohte, venezolanisches Öl für Kuba zu stoppen, sollte Kuba keinen Deal eingehen, und Venezuela wies eine US-Verordnung zurück, die Länder ins Visier nimmt, die mit Kuba Handel treiben. Die Lieferungen nach Asien kamen zu Monatsbeginn zum Erliegen, doch Vitol bot Ladungen an China und Indien an. China droht ein Risiko für Kredite von rund 100 Milliarden Dollar, und Gläubiger bereiteten die Neuverhandlung venezolanischer Anleihen vor. Die Schweiz fror Vermögen von Maduro und seinem Umfeld ein.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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