Kaukasus im Juli 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Die Wirtschaft im Kaukasus war im Juli 2026 von Aserbaidschans Bemühen geprägt, sich als Handels- und Verkehrsdrehscheibe zu präsentieren. Am 27. Juli nannte Kasachstan Aserbaidschan einen vorrangigen Partner bei der Verknüpfung nationaler Produktkataloge, und Kirgistan weitete den Handel mit dem Land deutlich aus. Aserbaidschan stellte sich als Logistikverbindung zwischen Europa und Asien dar, startete am 16. Juli das erste digitale Single-Window-Handelssystem unter den GUS-Staaten und führte gemeinsam mit Georgien ein E-Genehmigungssystem für Gütertransporte ein, um den Handel entlang des Mittleren Korridors zu beschleunigen. Am 21. Juli sprach Bundeskanzler Friedrich Merz von attraktiven wirtschaftlichen Aussichten in Aserbaidschan, und Präsident Ilham Aliyev sagte, es lägen konkrete Vorschläge zur Tätigkeit deutscher Unternehmen im Land vor. Georgiens Häfen und Bahnstrecken erreichten Verkehrsrekorde der vergangenen zehn Jahre, und Flüge zwischen Schanghai und Tiflis wurden aufgenommen.
Aserbaidschans Energiezahlen entwickelten sich in beide Richtungen. Zu den Exporten des ersten Halbjahres zählten 10,1 Millionen Tonnen Rohöl und Erdölprodukte, und die Gasproduktion wuchs, während die Gasexporte in die Türkei von Januar bis Mai zurückgingen. Die Ölpreise stiegen um den 24. Juli um mehr als 8 Prozent und gaben später im Monat nach. Aserbaidschan setzte Goldverkäufe aus seinem staatlichen Ölfonds aus.
Armenien stand bei seinen Exporten unter Druck. Russland weitete die Beschränkungen für armenische Milchprodukte aus, der Handel mit Russland sank in den ersten fünf Monaten des Jahres um 20,5 Prozent, und Armenien suchte andere Märkte; am 20. Juli lieferte es erstmals Blumen in die Vereinigten Arabischen Emirate. Am 29. Juli forderte die Weltbank Armenien auf, von investitionsgetriebenem zu produktivitätsgetriebenem Wachstum überzugehen, und stellte fest, dass sich die Wirtschaft abkühle. Armenien kündigte Zoll- und Logistikzentren in Sjunik und Jerewan mit Finanzierung der EBWE an, und der Iran bot an, seine Gaslieferungen dorthin zu erhöhen.
In Georgien legte ein Unfall im Wasserkraftwerk Enguri in Abchasien am 23. Juli die Stromversorgung im ganzen Land lahm, auch in Tiflis, und am 25. Juli folgte ein zweiter landesweiter Stromausfall. Im Juli begann die Erweiterung des Flughafens Tiflis mit einem Volumen von 150 Millionen Dollar.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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