Zentralasien im Juni 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
In Zentralasien war im Juni 2026 die am meisten beachtete Wirtschaftsmeldung die zu Kasachstan und Russlands Treibstoffkrise: Ein Bericht vom 26. Juni befasste sich mit dem Vorgehen des Kremls gegenüber Kasachstan angesichts dieser Krise. Auch Kasachstans eigener Ölsektor stand im Blick. Das Land wird mehr Öl fördern, nachdem die OPEC+ ihre Grenzen angehoben hat, und es eröffnete seine größte Lizenzierungsrunde seit Jahren mit 9 Milliarden Barrel Öläquivalent. Der IWF erklärte, die kasachische Wirtschaft zeige trotz Herausforderungen bei der Ölförderung Widerstandsfähigkeit. Kasachstan plant außerdem sechs Kohle-Chemie-Projekte, und Thailand erwägt Importe Seltener Erden aus dem Land. Warenlieferungen nach Russland über Kasachstan stockten zu Monatsbeginn.
Atomkraft und die Verbindungen zu Russland prägten die Region. Am 4. Juni starteten Wladimir Putin und der usbekische Präsident Schawkat Mirsijojew den Bau eines Kernkraftwerks in Usbekistan. Kirgisistan prüft eine Zusammenarbeit im Bereich Kernenergie mit Rosatom. Berichten zufolge könnte Usbekistan bald der Eurasischen Wirtschaftsunion beitreten, und die Ministerpräsidenten von Belarus und Kirgisistan besichtigten das Werk Avtomash Radiator.
Außerdem eröffnete Kasachstan das erste Gehirninstitut Zentralasiens, wandte sich angesichts der Wasserknappheit im Land an US-Wasserexperten und setzt laut China Daily auf den Mittleren Korridor als Handelsroute. Die Weltbankgruppe bekräftigte ihre Partnerschaft mit Tadschikistan zur Förderung privatwirtschaftlich getragenen Wachstums und neuer Arbeitsplätze.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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