Südasien im März 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Gesellschaft
In Südasien war der Alltag im März 2026 von einer Energieknappheit im Zusammenhang mit dem Nahostkrieg geprägt. Am 9. März ordnete Bangladesch die Schließung aller Universitäten an, um Strom zu sparen, und begrenzte den Kraftstoffverkauf unter Verweis auf Engpässe. Die Gewerkschaften der Stromwirtschaft sagten am 11. März einen Streik ab, und Mitte März erklärte Sri Lankas Ärzteverband, die Kraftstoffquote reiche für die medizinische Versorgung nicht aus; Sri Lanka führte zudem eigene Energiesparmaßnahmen ein. Weiter östlich bildeten sich in Vientiane Schlangen an den Tankstellen, Transportarbeiter auf den Philippinen streikten wegen der Kraftstoffkosten, und Thailands Opposition kritisierte eine Erhöhung der Kraftstoffpreise. Extreme Hitze verschärfte die Lage: Thailand sagte Temperaturen über 40 Grad voraus, mit einer Hitzeindex-Warnung von 52 Grad, und das Digitalministerium erklärte, der Index könne Anfang April 60 Grad erreichen.
Der Krieg störte auch den Reiseverkehr. Thailand, Singapur und Indonesien holten Bürger aus dem Iran, aus Israel und den Golfstaaten heim, Singapur setzte Rückholflüge ein, und Touristen saßen in Bangkok, auf Bali und in Sri Lanka fest, wo die Visa verlängert wurden. In Dhaka und Colombo gab es Proteste gegen die US-amerikanischen und israelischen Angriffe auf den Iran, und schiitische Gemeinden in Dhaka und Bangkok versammelten sich nach dem Tod des iranischen obersten Führers Ali Chamenei.
Weitere Meldungen betrafen öffentliche Sicherheit und Politik. Am 26. März stürzte in Bangladesch ein Bus in einen Fluss, mindestens 24 Menschen starben. Ein Müllbergrutsch in Bantar Gebang in Indonesien tötete mindestens vier Menschen, und in Tangerang stand das Hochwasser bis zu den Dächern. Am 3. März erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6,5 die Küste vor Sumatra, zunächst ohne Meldungen über Schäden; später folgten Beben in West-Papua und auf Sulawesi. Indonesien kündigte an, soziale Medien für Kinder unter 16 zu verbieten, schloss landesweit Ausgabeküchen für Gratismahlzeiten nach einem Lebensmittelvorfall und nahm am 25. März seinen Plan für kostenlose Schulmahlzeiten zurück. Die Luft in Dhaka blieb eine der schlechtesten der Welt, und Bangladeschs Premierminister Tarique Rahman ordnete eine dringende Untersuchung eines Masernausbruchs an. Singapur hob das Rentenalter auf 64 an und bot Eltern 30 Wochen bezahlten Urlaub an.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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