Alpenregion im Mai 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Im Mai 2026 bestimmten Nachrichten aus dem Schweizer Finanzsektor die Wirtschaft im Alpenraum. Hongkong löste die Schweiz als führenden Offshore-Standort für Vermögen ab, und laut einem Gewerkschaftsbericht überholte Island die Schweiz als teuerstes Land der Welt; die Schweiz liegt nun auf Rang zwei. Monaco verhängte gegen die UBS wegen Geldwäschevorwürfen eine Strafe von 6 Millionen Euro, und die UBS baute nach der Übernahme der Credit Suisse in einer weiteren Runde Hunderte Stellen ab. Die Debatte im Schweizer Parlament über die UBS brachte eine Kapitalvorlage auf den Weg zur Lockerung. Am 29. Mai warfen die USA Schweizer Firmen vor, Iran bei der Umgehung von Ölsanktionen zu helfen.
Stellenstreichungen und Druck auf Unternehmen zogen sich durch den Monat. Die Schweizer Flugsicherung Skyguide kündigte den Abbau von bis zu 220 Stellen an, Novartis will sein Werk in Wehr schließen, wovon 220 Stellen betroffen sind, und eine Schweizer Fluggesellschaft plante, jede zehnte Verwaltungsstelle zu streichen. Auch Breitling baute Stellen ab und nannte den starken Franken und einen Einbruch im Luxusmarkt. Die Inflation in der Schweiz erreichte den höchsten Stand seit 2024, während die Wirtschaft zu Jahresbeginn an Tempo gewann; die Löhne sollen steigen, aber je nach Branche und Region unterschiedlich stark.
Sanktionen, Handel und Energie bildeten ein weiteres Thema. Die Schweiz schloss sich am 22. Mai dem 20. Sanktionspaket der EU gegen Russland an, und ihr Präsident nannte die EU-Stahlzölle kontraproduktiv. Ein großer Schweizer Stromproduzent erklärte, er wolle aus Gründen der Versorgungssicherheit Gaskraftwerke bauen, und der Chef eines anderen Schweizer Energieunternehmens zweifelte an einer Renaissance der Kernenergie. Ein österreichischer Minister sagte, die EU-Regulierung verschärfe die Energiekrise, ein weiterer forderte mehr EU-Hilfe angesichts steigender Düngerpreise.
In Kroatien folgten Investitionsankündigungen dicht aufeinander. Ein indisches Unternehmen erhielt den größten Eisenbahnauftrag des Landes im Wert von 677 Millionen Euro. Zagreb kündigte eine Brücke für 140 Millionen Euro und den Kauf von 20 Niederflurstraßenbahnen für 75 Millionen Euro an, und eine Erweiterung eines Transformatorenwerks für 260 Millionen Euro wurde bekanntgegeben. Der erste kommerzielle Robotaxi-Dienst Europas nahm dort den Betrieb auf, mit Fahrpreisen von 1,99 Euro.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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