Alpenregion im Juni 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Die Wirtschaft der Alpenregion war im Juni 2026 von Handelsdruck aus den USA und einer Reihe von Unternehmensgeschäften geprägt. Roche schloss am 8. Juni mit Nurix Therapeutics eine Vereinbarung über ein Blutkrebs-Medikament im Wert von 2,3 Milliarden Dollar und brachte später ein Gensequenziergerät auf den Markt, das Illumina herausfordern soll. Roche-Präsident Severin Schwan verglich die US-Zollpolitik mit Erpressung. Die USA drohten der Schweiz mit neuen Zöllen wegen Importen aus Zwangsarbeit, was der Schweizer Wirtschaftsverband als unbegründet zurückwies. Die Gespräche am 29. Juni endeten ohne Durchbruch, und die EU senkte die zollfreie Einfuhrquote für Schweizer Stahl.
UBS stand im Mittelpunkt. Die Bank platzierte die erste Additional-Tier-1-Anleihe, seit die Schweizer Behörden die Reformen des Eigenkapitalrahmens für Banken ausgesetzt haben. Konzernchef Sergio Ermotti nannte eine vorgeschlagene Begrenzung der Schweizer Bevölkerung „nicht die Lösung“ und sagte, die Bank plane keinen Wegzug aus der Schweiz. UBS halbierte ihr ESG-Personal in Asien im Rahmen einer weltweiten Umstrukturierung, und ein früherer UBS-Fonds für Privatkredite erklärte, eine Anwaltskanzlei habe geholfen, ihn um 145 Millionen Dollar zu betrügen.
Das dritte Thema waren Energie und Preise. Das Kernkraftwerk Mühleberg wurde am 26. Juni abgeschaltet, nachdem die Aare für die Kühlung zu warm geworden war; es war die dritte solche Abschaltung in den vergangenen Jahren. Das Schweizer Parlament öffnete die Tür für die Kernkraft wieder. Ein Ölpreisschock belastete das Schweizer Wachstum, die Schweizerische Nationalbank ließ ihren Leitzins bei 0 Prozent, und die Schweiz verlor ihren Titel als wettbewerbsfähigste Volkswirtschaft der Welt und rechnet für 2026 mit unterdurchschnittlichem Wachstum. Donald Trump drohte vor Gesprächen in der Schweiz mit neuen Gebühren für die Straße von Hormus; am 22. Juni fielen die Ölpreise, Brent lag bei 80 Dollar, bei einer 60-tägigen Waffenruhe.
Anderswo erhöhte die NLB ihr Gebot für die österreichische Addiko Bank gegen ein Konkurrenzangebot der Raiffeisen, die am 10. Juni die Übernahme der Bank vereinbarte. Kroatien kündigte einen dritten Fahrstreifen für die A1 zwischen Zagreb und Karlovac für 248 Millionen Euro an. Swatch forderte von Samsung 170 Millionen Dollar Schadenersatz wegen Markenrechtsverletzung. Die Adani Group vereinbarte den Verkauf von 49 Prozent an einem indischen Hafen an MSC für 1,4 Milliarden Dollar.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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