Deutschland im Juli 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Im Juli 2026 wurde die deutsche Wirtschaft von der Krise der Automobilhersteller bestimmt, allen voran von Volkswagen. Am 9. Juli erklärte Volkswagen, die Produktion in vier deutschen Werken zu stoppen; Werksschließungen sind ab 2031 geplant. Berichten zufolge werden Einschnitte von bis zu 100.000 Stellen und die Halbierung der Modellpalette erwogen. Konzernchef Oliver Blume lehnte Werksschließungen als Sparmaßnahme ab, Aufsichtsrat und Betriebsrat leisteten Widerstand gegen die Pläne, und ein Streit über Aufsichtsratsposten verzögerte eine Berufung. Am 24. Juli meldete Volkswagen für das zweite Quartal einen um etwa ein Drittel gesunkenen Gewinn und senkte seine Absatz- und Umsatzprognosen. Schwache Nachfrage in China und neue US-Zölle trafen Volkswagen, BMW, Audi, Mercedes-Benz und Porsche. Audi senkte am 27. Juli seine Absatzprognose, Mercedes kürzte seine Prognose, und bis zum 29. Juli plante Porsche weitere 5.000 Stellenstreichungen und BMW bis zu 8.000.
Banken und öffentliche Finanzen bildeten das zweite Thema. Die Deutsche Bank meldete am 29. Juli einen Rekordgewinn im zweiten Quartal und kündigte einen Aktienrückkauf über 569 Millionen Dollar an. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte, er blockiere die Übernahme der Commerzbank durch UniCredit nicht. Uber kündigte am 16. Juli an, Delivery Hero für rund 14 Milliarden Dollar zu übernehmen. Die Regierung legte einen Plan vor, 800 Milliarden Euro für die Aufrüstung aufzunehmen, und ein Haushaltsentwurf sah mehr als 203 Milliarden Euro Neuverschuldung vor. Merz schlug außerdem Steuersenkungen von 10 Milliarden Euro vor. Die Renditen deutscher Staatsanleihen erreichten am 23. Juli den höchsten Stand seit 15 Jahren, die Europäische Zentralbank hielt die Zinsen unverändert, eine Erhöhung wird für September erwartet, und die Unternehmensinsolvenzen erreichten den höchsten Stand seit über zwei Jahrzehnten. Der Ifo-Geschäftsklimaindex verbesserte sich im Juli.
Energie war das dritte Thema. Merz sagte, Deutschland befinde sich nach dem Verzicht auf russisches Gas weiter in einer Energiekrise, und dankte am 21. Juli Aserbaidschan dafür, Bedingungen für höhere Gaslieferungen zu schaffen. Rohöl der Sorte Brent erreichte am 23. Juli 100 Dollar, und niedrige Pegelstände des Rheins verknappten die Kraftstoffversorgung. Erneuerbare Energien erreichten einen Rekordanteil von 58 Prozent am Stromverbrauch, und die Regierung plante, die Förderung erneuerbarer Energien zu kürzen, da die Solarstromerzeugung das Netz belastet. Außerdem gliederte Bayer sein US-Glyphosatgeschäft in ein neues Unternehmen namens Ruveon aus, Italo bestellte bei Siemens 26 Züge für rund 3 Milliarden Euro, und der Batteriehersteller Varta meldete Insolvenz an.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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