Daily brief
Im Oktober 2026 sprach der russische Präsident Wladimir Putin auf dem Waldai-Forum und beschrieb den Konflikt in der Ukraine als Ergebnis einer Ereigniskette, die er UN-Generalsekretär António Guterres darlegte. Putin sagte, er ziehe es vor, die Kämpfe in der Ukraine zu beenden, und forderte Friedensvereinbarungen ohne weitere Verluste, lehnte jedoch eine auf Langstreckenangriffe begrenzte Waffenruhe ab. Er sagte, der Konflikt drehe sich nicht um Territorien, sondern um Menschen, und erwähnte, dass der indische Premierminister Narendra Modi Ideen für beidseitig akzeptable Lösungen zur Ukraine habe. Putin sagte zudem, Russland sei bereit gewesen, die Ukraine-Gespräche nach einer Wahl wiederaufzunehmen, und dass Gespräche über die Ukraine keine Zugeständnisse bedeuteten.
Putin sagte, innere Stabilität sei Russlands oberste Priorität, und nannte die Ursache des Zusammenbruchs der Sowjetunion, den er als Tragödie für zig Millionen bezeichnete. Er sagte, alle Tabus in der Weltpolitik seien verletzt worden, und warnte den Westen vor einer Eskalation; Europa sei gegenüber Russland aggressiver als die USA. Er sagte, Russland greife keine anderen Länder an und wolle gute nachbarschaftliche Beziehungen zu Japan, und die Beziehungen zwischen Russland und China befänden sich auf einem beispiellos hohen Niveau.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte, die russischen Behörden seien aufmerksam für die Bedürfnisse der Region Kaliningrad und Russland werde nicht zulassen, dass jemand sie antastet. Er sagte, Putins Rede von 2007 in München sei missverstanden worden und westliche Äußerungen gegenüber Russland seien hysterisch. Peskow sagte zudem, die ganze Welt warte auf Putins Rede beim Waldai-Forum, und Dmitriews Kontakte auf Arbeitsebene mit US-Vertretern würden fortgesetzt.
Russland wies ungarische Diplomaten im Gegenzug aus. Putin traf sich mit Mitgliedern des Waldai-Klubs und äußerte sich zum Tod des Sekretärs des iranischen Sicherheitsrats, während der iranische Botschafter in Moskau Russland für Lawrows Äußerungen bei den Vereinten Nationen dankte.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | AI-generated summary