Maghreb im Juli 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Die Politik im Maghreb war im Juli 2026 von Marokkos wachsenden diplomatischen Kontakten geprägt. Am 30. Juli bekräftigte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko laut belarussischen Staatsmedien das Interesse seines Landes an einer engeren Zusammenarbeit mit Marokko, ohne Bereiche oder Abkommen zu nennen. Zuvor zeigten Frankreich und Marokko enge Beziehungen: Präsident Emmanuel Macron und König Mohammed VI. trafen sich am 9. Juli in Boston, und der französische Premierminister besuchte am 16. Juli Rabat, um die bilateralen Beziehungen zu stärken. Marokko und China feierten zehn Jahre strategische Partnerschaft, und am 26. Juli dankte US-Präsident Donald Trump dem König dafür, dass eine Fernstraße in der Sahara nach ihm benannt wurde. Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew schickte dem König ein Glückwunschschreiben.
Libyen war das zweite große Thema. Pakistan trat als Vermittler zwischen den rivalisierenden Verwaltungen des Landes auf; pakistanische Regierungsvertreter bestätigten die Bemühungen am 6. Juli. Ein libyscher Ausschuss unterzeichnete am 10. Juli eine Vereinbarung über die Wahlkommission. Ägyptens Außenminister sprach am 3. Juli mit einem hochrangigen Berater des US-Präsidenten über Libyen, und Ägyptens Geheimdienstchef sprach am 16. Juli mit einem libyschen Verteidigungsvertreter. Ein US-Vorschlag zur Machtteilung in Libyen wurde als nicht umsetzbar kritisiert, und eine Analyse beschrieb einen Neustart in Libyen als Anlass für eine engere Zusammenarbeit der USA und der Türkei. Am 30. Juli forderte Ägyptens Ministerpräsident Mostafa Madbouly einen Zeitplan für die ägyptisch-libysche Energiezusammenarbeit.
In Algerien gewann die Partei FLN bei der Parlamentswahl die meisten Sitze, bei historisch niedriger Wahlbeteiligung. Algerien öffnete am 10. Juli seinen Luftraum für Mali wieder, die Flüge wurden aufgenommen. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez traf am 20. Juli in Algerien Präsident Abdelmadjid Tebboune. Am 30. Juli sicherte Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi Tebboune in einem Telefonat nach den verheerenden Waldbränden die Unterstützung Ägyptens zu.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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