Jemen im Juli 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Jemens Politik war im Juli 2026 vom Konflikt zwischen den Huthis und Saudi-Arabien geprägt, der eine Welle von Stellungnahmen aus dem Ausland auslöste. Am 13. Juli warnten die Huthis, ein saudischer Schlag auf den Flughafen von Sanaa bedeute das Ende der Waffenruhe. Am 14. Juli verurteilte Kuwait einen Huthi-Angriff auf den Süden Saudi-Arabiens, und China rief zur Deeskalation auf. Am 20. Juli kündigten die Huthis ein "Seeembargo" gegen Saudi-Arabien an, das sie als Vergeltung für eine Blockade Jemens bezeichneten; Saudi-Arabien verurteilte die Ankündigung als falsch. Am 21. Juli erklärten die Vereinten Nationen, sie seien "sehr besorgt" über die Drohungen der Huthis, und Jemens Regierung warnte Saudi-Arabien vor "ernsten Konsequenzen", falls Aggression und Blockade anhielten. Präsident Trump warnte die Huthis davor, die saudische Schifffahrt zu blockieren. Am 22. Juli verurteilte Bangladesch die Blockade. Am 23. Juli flogen die USA und Großbritannien Luftangriffe auf Militäreinrichtungen und Waffenlager in Sanaa und Hodeida. Trump sagte, die USA würden den Iran für Huthi-Angriffe zur Verantwortung ziehen, die UN erklärten, "Eskalation ist nicht, was Jemen braucht", und Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif verurteilte die Angriffe auf Schiffe in einem Telefonat mit dem saudischen Kronprinzen. Der Iran rief zum Dialog auf und sagte, die Krise im Jemen habe keine militärische Lösung.
Die Rolle des Iran war umstritten. Am 6. Juli verurteilte Jemens Regierung den Iran dafür, einen Flug zu betreiben, der Huthi-Vertreter zur Trauerfeier für Ali Chamenei nach Teheran brachte, und nannte dies eine Verletzung ihrer Souveränität; zugleich besuchte ein iranischer Gesandter den Jemen, und die Huthis kündigten eine Flugverbindung nach Teheran an. Am 15. Juli warnte Raschad al-Alimi, Vorsitzender des Präsidialen Führungsrats, den Iran vor weiteren Flügen zum Flughafen Sanaa, und der UN-Gesandte wies US-Vorwürfe über iranische Waffenlieferungen an die Huthis zurück. Saudi-Arabien suchte Berichten vom 16. Juli zufolge eine Vermittlung mit den Huthis.
Am 2. Juli wurde bei Gesprächen der Golfstaaten mit dem Irak in Bagdad ein saudischer Zuschuss für Jemens Stromsektor genannt. Gegen Monatsende ernannte der Jemen erstmals eine Frau zur Außenministerin.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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