NATO im September 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Sicherheit
Die Sicherheitslage der Nato war im September 2026 von Drohnenvorfällen und wachsenden Spannungen mit Russland an der Ostflanke geprägt. Am 15. September schossen Nato-Kampfjets über Litauen eine Drohne ab, und das Bündnis erklärte, es bleibe entschlossen und bereit, seine Ostflanke zu verteidigen; zur Herkunft der Drohne gab es keine Angaben. Zwei Tage zuvor hatte Litauen den Flughafen Vilnius kurzzeitig geschlossen, und Nato-Jets waren wegen eines Vogelschwarms aufgestiegen, der für eine Drohne gehalten worden war. Die Nato meldete zudem eine Zunahme russischer hybrider Angriffe, und am 16. September berichteten Mitglieder von Drohnen mit Sprengstoff, die in Polen und Litauen gefunden wurden. Polen und Ministerpräsident Donald Tusk warnten vor möglichen russischen Angriffen auf Nato-Gebiet. Am 10. September vereitelten die Verbündeten eine russische Sabotagemission gegen Unterseekabel.
Die Verbündeten verstärkten die Region. Deutschland entsandte Eurofighter nach Lettland vor der dortigen Wahl am 3. Oktober, tschechische Gripen wurden nach Ostpolen verlegt, spanische Jets wurden in Rumänien wegen russischer Drohnen aktiviert, und Schweden bot Kampfjets für einen Nato-Einsatz in Polen an. Am 25. September ließen Finnland und Schweden erstmals gemeinsam Jets aufsteigen. Sechs Nato-Staaten kauften Merops-Systeme zur Drohnenabwehr. Vier italienische Soldaten wurden am 25. September bei einem Übungsvorfall in Lettland verletzt.
Am 24. September sagte der dänische Geheimdienst, eine russische Invasion eines Nato-Landes sei unwahrscheinlich, warnte aber vor einem wachsenden Risiko eines begrenzten russischen Angriffs auf einen Mitgliedstaat; die Nato verstärkte den Austausch von Geheimdienstinformationen. Ein hoher Nato-Kommandeur sagte, die USA würden entscheidende, aber begrenztere Fähigkeiten bereitstellen.
Zum Monatsende drohte Russland der Nato wegen Kaliningrad. Am 29. und 30. September äußerte es Nukleardrohungen, die die Nato als unverantwortlich bezeichnete; Generalsekretär Mark Rutte forderte Russland auf, die „nuklearen Drohungen“ zu beenden. Außerdem wurde ein spanischer Nato-Offizier suspendiert, nachdem eine Beziehung zu einer Russin an einem britischen Stützpunkt Sicherheitsbedenken ausgelöst hatte.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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