Australien im Januar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Die australische Wirtschaft war im Januar 2026 vor allem von den Bemühungen geprägt, sich kritische Rohstoffe zu sichern. Am 12. Januar hieß es, die Critical Minerals Reserve Australiens solle sich zunächst auf Antimon, Gallium und Seltene Erden konzentrieren. Am 21. Januar wurde berichtet, ein US-Uranunternehmen werde einen australischen Produzenten Seltener Erden übernehmen, im Rahmen eines weltweiten Wettlaufs um kritische Rohstoffe; Pakistan und Australien sollen zudem eine Partnerschaft im Bergbau prüfen. Rio Tinto meldete für das vergangene Jahr eine höhere Kupferproduktion und eine leicht geringere Eisenerzförderung.
Ein zweites Thema waren Inflation und Zinsen. Am 19. Januar bezeichnete der Internationale Währungsfonds Australiens Kampf gegen die Inflation als "langwierig", und die australische Börse eröffnete tiefer. Die OECD forderte Australien auf, die Mehrwertsteuer (GST) zu erhöhen und das Angebot an bezahlbarem Wohnraum auszuweiten, um ein wachsendes Haushaltsdefizit anzugehen. Am 20. Januar erschütterten ein "Sell America"-Handel und Drohungen von US-Präsident Donald Trump die weltweiten Märkte: Der Goldpreis stieg stark, der australische Aktienmarkt fiel. Bis zum 28. Januar galt eine Zinserhöhung als nahezu sicher, da die Inflation deutlich über dem Zielwert der Reserve Bank lag. Finanzminister Jim Chalmers sagte, die Inflation sei nicht seine Schuld. Die ASX gab nach der Veröffentlichung der Inflationsdaten nach, und der australische Dollar zog sich von einem Dreijahreshoch zurück.
China spielte in mehreren Meldungen eine Rolle. Am 28. Januar erklärte das chinesische Außenministerium, die legitimen Rechte chinesischer Unternehmen müssten uneingeschränkt geschützt werden; es reagierte damit auf Berichte, ein chinesischer Gesandter habe mit Vergeltung gedroht, falls Australien den Verkauf des an ein chinesisches Unternehmen verpachteten Hafens Darwin erzwingen sollte. Die Regierung des Australian Capital Territory prüft chinesische Busse nach einer Sicherheitswarnung vor möglichen "Kill Switches". Ein chinesischer Importeur kaufte kanadischen Raps, ein Geschäft, das Berichten zufolge die Hoffnungen auf australische Exporte in diesem Markt gedämpft hat.
Immobilien und Energie bildeten den Rest. Der mittlere Hauspreis in Perth überschritt eine Million Dollar, und die Mieten für Häuser in Sydney erreichten mit 800 Dollar pro Woche einen Rekord. Origin kündigte an, die Betriebsdauer des größten Kohlekraftwerks Australiens zu verlängern, und die Umweltschutzbehörde empfahl das Gasprojekt Valhalla zur Genehmigung. In Victorias Latrobe Valley, einer traditionellen Kohleregion, soll ein Rechenzentrum für 10 Milliarden Dollar entstehen.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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