Südafrika im September 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
In Südafrika standen im September 2026 die bevorstehenden Kommunalwahlen und die Probleme des ANC mit seinen Kandidatenlisten im Mittelpunkt der Politik. Am 8. September bestätigte der ANC, dass die Ausweisnummern von 252 Kandidaten falsch erfasst worden waren, und bat das Wahlgericht, eine Frist der Wahlkommission IEC aufzuheben. Die Partei beauftragte einen forensischen Ermittler, mutmaßliche Manipulationen an der Liste zu prüfen. Am 16. September wies das Wahlgericht die Berufung des ANC gegen die IEC ab, und die Partei scheiterte mit dem Versuch, 181 Kandidaten wieder aufzunehmen. Am 23. September brachte der ANC den Streit vor das Verfassungsgericht. Die IEC bereitete die Stimmzettel vor, während dem ANC der Ausschluss in sechs Gemeinden drohte. Ein Zeuge sagte vor Gericht aus, ANC-Generalsekretär Fikile Mbalula habe Delegierten Bargeld gegeben, und der Sekretär des ANC in der Provinz Ostkap drohte, Mbalula zu verklagen. Gigaba wurde nach einem Streit innerhalb des ANC aus einem Parlamentsausschuss abberufen.
Am 16. September wurde der Präsident wegen Krankheit von öffentlichen Terminen freigestellt, ohne dass Art oder Dauer der Erkrankung genannt wurden; am 17. September sagte Paul Mashatile bei seinem ersten Auftritt seit einer Operation, er freue sich auf die Rückkehr zu seinen Aufgaben. Der nationale Kongress des Gewerkschaftsbunds Cosatu scheiterte inmitten von Spaltungen zwischen ANC und SACP.
Im Ausland kritisierte Südafrika geplante US-Visabeschränkungen wegen angeblicher Rassendiskriminierung und forderte Washington auf, seine Souveränität zu achten. Am 30. September bestellte es den US-Botschafter wegen eines nach Angaben eines Beamten undiplomatischen Verhaltens ein, zum zweiten Mal in kurzer Zeit. Kolumbien zog seine Intervention in Südafrikas Völkermordverfahren gegen Israel vor dem UN-Gericht zurück. Die Nationalversammlung Nigerias setzte wegen Angriffen auf Migranten offizielle Besuche in Südafrika aus.
Weitere Meldungen: Johannesburg trennte das nigerianische Konsulat wegen unbezahlter Schulden von rund 7 Millionen Rand vom Netz. Ein erfahrener Politiker mit dem Spitznamen "Großmutter" stieg ins Rennen um das Bürgermeisteramt von Johannesburg ein. Überlebende des Massakers von Sharpeville leiteten ein Rechtsverfahren ein, und Opfer der Apartheid kämpften um die Wiederaufnahme ihrer Fälle.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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