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Zentralamerika erlebt eine Phase verstärkter Sicherheitskooperation mit den USA und politischen Übergängen, während die Wirtschaftstätigkeit durch die Wiederaufnahme des Bergbaus in Guatemala und US-Visamaßnahmen gegen costa-ricanische Medien geprägt ist. Die dominante Spannung liegt zwischen US-gestützten Sicherheitsmaßnahmen und innenpolitischen Veränderungen, mit Guatemala, Costa Rica und Honduras als Schlüsselakteuren.
Mai 2026
Woche vom 18. Mai, im Vergleich zum 12-Wochen-Durchschnitt
Die Wirtschaftsaktivität ist gemischt: Der Bergbauriese Fénix nimmt in Guatemala unter Korruptions- und Landzerstörungsvorwürfen den Betrieb wieder auf, während US-Visaentzüge costa-ricanische Zeitungsvorstände treffen, die einen Trump-Verbündeten kritisierten. Ein Abkommen über 40 Schnellladestationen in San Jose signalisiert Investitionen in saubere Energie.
Politische Übergänge dominieren: Laura Fernández wird neue Präsidentin Costa Ricas und behält den scheidenden Präsidenten in hochrangigen Positionen. Guatemala beendet die Ära eines Staatsanwalts, der die Korrupten verteidigte; ein neuer Staatsanwalt plant, Exilfälle zu überprüfen, während indigene Führer, die Guatemalas Präsidenten retteten, inhaftiert werden.
Sicherheitskrisen eskalieren: Mindestens 25 Tote bei zwei getrennten Schießereien in Honduras, und die organisierte Kriminalität knüpft ein neues maritimes Schmuggelnetz zwischen Mexiko und Guatemala. Guatemala bittet um und vereinbart militärische Zusammenarbeit mit den USA gegen Drogenhandel; drei Personen werden an die USA ausgeliefert.
Unterdrückung und Verschwindenlassen dominieren gesellschaftliche Sorgen: Der indigene Führer Brooklyn Rivera stirbt in Nicaragua nach fast drei Jahren Haft, und Familien der Verschwundenen in Nicaragua fürchten, dass Angehörige im Gefängnis sterben könnten. Salvadorianische Mütter organisieren sich, um Söhne in Bukeles Gefängnissen zu finden, während ein Gebäudeeinsturz in Salvador zwei Tote fordert.