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Kuba sieht sich eskalierenden US-Sanktionen und militärischen Drohungen der Trump-Administration gegenüber, während es umfassende Wirtschaftsreformen zur Öffnung des Privatsektors verabschiedet, um das Regime unter Díaz-Canel und der Castro-Familie angesichts tiefer innerer Krisen zu sichern.
Juni 2026
Woche vom 29. Juni, im Vergleich zum 12-Wochen-Durchschnitt
Kubas Wirtschaft befindet sich in einer akuten Krise, verursacht durch US-Sanktionen, die Meliá und europäische Unternehmen zum Rückzug gezwungen haben, während die Regierung umfassende Reformen zur Stärkung des Privatsektors und zur Anziehung von Investitionen verabschiedete. Das staatliche Energieunternehmen steht vor neuen Sanktionen, und spanische Investitionen erreichten einen historischen Tiefstand, doch Kuba und Russland gründeten ihr erstes gemeinsames Pharmaunternehmen.
Kubas politische Führung steht unter direktem US-Druck, mit Sanktionen gegen den Präsidenten und die Castro-Familie, und Trump droht mit Regimewechsel. Als Reaktion verabschiedeten Gesetzgeber umfassende Reformen am sozialistischen Modell, während Raúl Castro nach US-Anklagen öffentlich auftrat und sein Enkel sich gegen US-Aggression aussprach.
Die Sicherheitslage ist angespannt, da der Pentagon-Chef Hegseth Kuba vor Waffenbeschaffung warnt und Washington als potenzielle militärische Bedrohung gesehen wird. Der Tod des kubanischen Spionagechefs und neue Aktivitäten an möglichen chinesischen Geheimdiensteinrichtungen verschärfen die Sicherheitslage, während ICE die Tochter eines kubanischen Generals in Florida festnahm.
Die kubanische Gesellschaft ist von einer humanitären Krise erfasst, Krankenhäuser haben keine Medikamente und Strom, und Einwohner Havannas äußern sich, während sich die Energiekrise verschärft. Ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor Kubas Küste verschärfte die Lage, obwohl ein kolumbianisches Hilfsschiff anlegte und die Weltmeisterschaft kurzzeitige Erleichterung bot.