Daily brief
König Charles III. besuchte Washington zu einem Staatsbankett mit Präsident Donald Trump, bei dem er eine humorvolle Bemerkung über die Amerikanische Revolution machte. In einer Rede vor dem Kongress betonte Charles die Bedeutung des US-UK-Bündnisses und forderte eine Kontrolle der Exekutivgewalt. Einige Beobachter bemerkten hinter den Witzen subtile politische Botschaften, wobei einige Schlagzeilen die Äußerungen des Königs als sanfte Rüge an Trump zu Themen wie Klimawandel und internationale Zusammenarbeit beschrieben.
Der ehemalige FBI-Direktor James Comey wurde angeklagt, weil er angeblich in einem Instagram-Beitrag das Leben von Präsident Donald Trump bedroht haben soll. Es ist die zweite Anklage gegen Comey, der sich weiterhin trotzig zeigt und erklärt, er sei unschuldig und habe keine Angst.
Federal-Reserve-Chef Jerome Powell plant, nach dem Ende seiner Amtszeit als Vorsitzender im Gouverneursrat der Fed zu bleiben, und beruft sich dabei auf rechtlichen Druck der Trump-Regierung. Trump hat Powell wiederholt beleidigt und drängt darauf, ihn durch Kevin Warsh zu ersetzen, der eine erste Hürde auf dem Weg zum nächsten Fed-Chef genommen hat.
Der Oberste Gerichtshof der USA entschied mit 6:3 Stimmen, Louisianas Kongresswahlkarte für ungültig zu erklären, was dem Voting Rights Act einen weiteren Schlag versetzt. Die Entscheidung schwächt den Schutz schwarzer Wähler im Bundesstaat.
Die Abgeordneten Floridas haben eine neue Kongresswahlkarte gebilligt, die den Republikanern voraussichtlich vier zusätzliche Sitze im US-Repräsentantenhaus bringen wird. Der von Gouverneur DeSantis unterstützte Neuverteilungsplan bereitet den Boden für einen Rechtsstreit über Wahlkreismanipulation.