Daily brief
Eine US-Militäroperation in Caracas mit dem Ziel, den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro festzunehmen, forderte nach Angaben der Behörden mindestens 24 Tote unter den venezolanischen Sicherheitskräften. Zeugen berichteten von schwerem Schusswechsel in der Nähe des Präsidentenpalastes und einer großen Militärbasis, was bei Anwohnern Panik auslöste. Ein Pentagon-Vertreter erklärte, etwa 200 US-Soldaten seien an der Mission beteiligt gewesen.
Die Festnahme von Nicolás Maduro hat eine Debatte über das Völkerrecht ausgelöst und gilt als Test für Chinas Einfluss in der Region, während sie den kubanischen Geheimdiensten angeblich einen schweren Schlag versetzt hat.
Der CIA kam angeblich zu dem Schluss, dass Maduro-treue Kräfte Venezuela nach seiner Festnahme führen sollten, während US-Senator Marco Rubio die Operation mit dem Vorgehen gegen Iran und die Hisbollah verknüpfte.
Venezuela hat den Notstand ausgerufen und bewaffnete Milizen in den Straßen eingesetzt, während die neue Führung versucht, ihre Autorität durchzusetzen (fortlaufende Berichterstattung).
Die UNO erklärte, die Welt sei nach der US-Aktion in Venezuela weniger sicher, und US-Verbündete reagierten verhalten auf die Operation.