China im März 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Gesellschaft
In China wirkte der Konflikt mit Beteiligung des Iran im März 2026 auf chinesische Staatsbürger im Ausland und auf die chinesischen sozialen Medien. Peking teilte am 2. März mit, ein chinesischer Staatsbürger sei getötet und mehr als 3.000 seien evakuiert worden; später wurden weitere über 470 Evakuierungen gemeldet sowie mehr als 10.000 Reisende, die aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Oman, Saudi-Arabien und anderen Ländern wohlbehalten zurückkehrten. China bot dem Iran nach einem gemeldeten Angriff auf eine Schule 200.000 Dollar humanitäre Hilfe an und kündigte am 17. März Nothilfe für den Iran, Jordanien, den Libanon und den Irak an. Faktenchecks ergaben, dass alte Videos, darunter Aufnahmen eines tödlichen Gebäudebrands in Hongkong, im Netz fälschlich als Angriffe auf Israel oder als Ausreise chinesischer Staatsbürger aus dem Iran dargestellt wurden.
Ein neues Gesetz zur ethnischen Einheit, das der Volkskongress am 12. März verabschiedete, fand in der Innenpolitik die meiste Beachtung. Staatliche Medien beschrieben es als Umsetzung von Xi Jinpings Vorstellung nationaler Integration und gemeinsamer Identität aller ethnischen Gruppen. Der UN-Menschenrechtskommissar erklärte, es könne die Rechte von Minderheiten untergraben, und internationale Berichte sahen darin Teil eines Assimilierungsdrucks auf Uiguren und Tibeter. Ein separates Sprachengesetz zur Förderung des Mandarin löste bei Fachleuten Sorge um Minderheitensprachen aus.
Die Regierung kündigte zudem Maßnahmen zur Alterung der Bevölkerung und zur Familienförderung an. Der Regierungsbericht legte eine nationale Strategie zur Bevölkerungsalterung fest, mehr als 100 Milliarden Yuan wurden für Kinderbetreuungszuschüsse bereitgestellt, und die Zuschüsse haben Berichten zufolge 33 Millionen Familien erreicht. Am 25. März startete eine landesweite Pflegeversicherung mit einem neuen Pflegezuschuss für behinderte Senioren, außerdem wurden neue Leitlinien für kinderfreundliche Entwicklung erlassen. Das soziale Netz wird auf Beschäftigte der Plattformwirtschaft ausgeweitet.
In Hongkong bestätigte der Anwalt des Medienunternehmers Jimmy Lai, dass dieser gegen seine Verurteilung und die 20-jährige Haftstrafe keine Berufung einlegt, und die Polizei nahm Buchhandlungsmitarbeiter fest, die eine Biografie Lais verkauft haben sollen, welche die Behörden als aufrührerisch einstuften.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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