Indien im Juli 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Indiens Politik war im Juli 2026 von Studentenprotesten wegen durchgesickerter Prüfungsaufgaben geprägt. Ein Marsch der Studentenbewegung CJP in Delhi am 20. Juli stieß auf ein hartes Vorgehen der Polizei, und Oppositionsführer Rahul Gandhi wurde vor der Residenz von Premierminister Narendra Modi kurzzeitig festgehalten. Am 23. Juli kündigte Modi Schnellgerichte für Fälle von Prüfungsbetrug an. Am 25. Juli trat Bildungsminister Dharmendra Pradhan zurück, und Pralhad Joshi übernahm das Ministerium; die CJP beendete ihre NEET-Proteste, nachdem die Regierung drei Forderungen zugestimmt hatte. Am 26. Juli setzte Modi eine Arbeitsgruppe zur Reform des Prüfungswesens unter Leitung von Nandan Nilekani ein, und am 30. Juli begrüßte er die Verabschiedung eines strengeren Gesetzes gegen Prüfungsbetrug. Oppositionsparteien erklärten, in Punjab seien bei einem Polizeieinsatz 21 Studierende gestorben, und kritisierten den Einsatz von Schrotgewehren; das Oberste Gericht urteilte, friedlicher Protest sei garantiert und Polizeiübergriffe könnten geprüft werden, erlaubte später aber Schrotgewehre in Ausnahmefällen.
Die Außenpolitik war das zweite Thema. Japans Premierministerin Sanae Takaichi besuchte am 2. Juli Neu-Delhi, wobei über 100 Abkommen unterzeichnet worden sein sollen. Modi erhielt am 7. Juli Indonesiens höchste Staatsauszeichnung, und Indien schloss am 9. Juli Vereinbarungen mit Australien zu Uranlieferungen und Verteidigung sowie am 11. Juli 18 Abkommen mit Neuseeland. Indien und China vereinbarten, den Grenzhandel am 1. August wieder aufzunehmen. Am 14. Juli bestellte Indien den ranghöchsten iranischen Diplomaten ein wegen der Tötung eines indischen Seemanns in der Nähe der Straße von Hormus, und am 21. Juli einen russischen Diplomaten, nachdem vier indische Seeleute bei einem russischen Angriff auf ein Frachtschiff im Schwarzen Meer getötet worden waren.
Die Beziehungen zu Pakistan waren das dritte Thema. Am 20. Juli erklärte Indien, der Indus-Wasservertrag könne in seiner jetzigen Form nicht mehr funktionieren, und kündigte neue Wasserkraftprojekte mit 5.500 MW in Jammu und Kaschmir an; Pakistan warf Indien vor, Wasser als Waffe einzusetzen.
Zur Innenpolitik gehörten außerdem Übertritte aus der Partei von Mamata Banerjee zur BJP, ein Hungerstreik des Aktivisten Sonam Wangchuk und die Entscheidung der USA, das Strafverfahren gegen den Unternehmer Gautam Adani fallen zu lassen.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
Klicken Sie im Diagramm oben auf einen Tag, um das Tagesbriefing zu lesen.