Daily brief
Japan hat eine umfassende Reform seiner Rüstungsexportregeln gebilligt und damit die meisten langjährigen Beschränkungen für den Export von letalen Waffen faktisch aufgehoben. Dies markiert eine historische Abkehr von den nach dem Zweiten Weltkrieg verankerten pazifistischen Prinzipien, die Waffentransfers streng kontrolliert hatten. Die Änderungen ebnen Japan den Weg zu einer aktiveren Teilnahme am globalen Waffenmarkt.
China lehnt Japans negative Schritte im Zusammenhang mit dem Yasukuni-Schrein entschieden ab, nachdem der japanische Premierminister Shigeru Ishiba eine rituelle Opfergabe an den umstrittenen Schrein gesandt hatte, was bei chinesischen Internetnutzern für Empörung sorgte.
Seoul äußerte 'Enttäuschung und Bedauern' über eine Yasukuni-Opfergabe der japanischen Ministerin Takaichi, während Südkorea Japan aufforderte, den Geist seiner pazifistischen Verfassung zu wahren.
China erhöhte den Druck, nachdem ein japanischer Zerstörer die Taiwanstraße durchquert hatte, und erklärte, die Verhinderung einer Wiederbelebung des Militarismus sei Japans gebührende Pflicht.
Japan beabsichtigt, den philippinischen Präsidenten Marcos im Mai als Staatsgast einzuladen, und vereinbarte mit Mexiko eine Zusammenarbeit zur Stabilisierung der Energieversorgung angesichts der Spannungen im Nahen Osten.