Balkan im Juli 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Die Politik auf dem Balkan drehte sich im Juli 2026 um Serbien und Präsident Aleksandar Vucic. Am 2. Juli erklärte die Serbische Fortschrittspartei, sie erwarte, dass er ihr Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten werde. Am 8. Juli kündigte er getrennte Parlaments- und Präsidentschaftswahlen an und sagte, er werde zurücktreten, sobald Parlamentswahlen ausgerufen seien. Am 11. Juli bot er an, beide abzuhalten, am 18. Juli sagte er, er werde als Bürger und nicht als Präsident Wahlkampf führen, und am 20. Juli erklärte er, die Wahlen würden bald ausgerufen.
Serbiens Beziehungen zur EU und zu Russland blieben im Blick. Am 6. Juli erklärte Serbien, es werde Sanktionen gegen Russland niemals zustimmen, und sagte zugleich, es habe Sanktionen verhängt und sei kein "kleines Russland". Am 8. Juli sprachen sich acht EU-Staaten gegen die Öffnung des nächsten Beitrittsclusters für Serbien aus, und das Europäische Parlament erklärte, Serbien müsse den Rechtsstaat verbessern. Vucic sagte, Serbien und die Ukraine würden der EU nicht so bald beitreten, und forderte am 14. Juli die EU auf, die Staaten des Westbalkans gemeinsam aufzunehmen. Er sagte außerdem, die USA würden Serbiens Energiesektor beeinflussen. Am 15. Juli besuchte er Kiew, ließ eine Ehrung für gefallene Soldaten aus, und Serbien lehnte es ab, eine gemeinsame Erklärung beim Ukraine-Gipfel zu unterzeichnen. Der Kreml erklärte, er habe über ihn keine Botschaften an Präsident Selenskyj übermittelt. Die Äußerung eines serbischen Kabinettsministers zu ethnischen Säuberungen löste am 14. Juli heftige Reaktionen aus.
Montenegro kam der EU-Mitgliedschaft näher, die EU öffnete am 14. Juli die Tür, und Ungarn äußerte Unterstützung für eine Mitgliedschaft bis 2028. Albaniens Ministerpräsident Edi Rama sagte, Albanien werde Nordmazedoniens Weg in die EU nicht blockieren, während Albanien erklärte, es werde nach seinem Beitritt keine Pässe an ethnische Albaner in Nordmazedonien vergeben. Die EU ernannte einen neuen Vertreter für Kosovo, und die USA und die EU gerieten wegen der Ernennung eines neuen Hohen Repräsentanten für Bosnien aneinander.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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