Belarus im Juni 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Im Juni 2026 wurde die Politik in Belarus von der Spannung mit der Ukraine bestimmt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte Drohungen gegen Belarus und setzte Präsident Alexander Lukaschenko um den 22. Juni eine Frist von einer Woche, die der Kreml als aggressiv bezeichnete. Lukaschenko sprach über ein Treffen zur Ukraine und warnte davor, Belarus in den Krieg hineinzuziehen. Zuvor hatte er am 16. Juni einen Kompromiss zwischen Russland und der Ukraine gefordert und sich bei Selenskyj für frühere Äußerungen entschuldigt. Lukaschenko forderte außerdem, die Ukraine müsse sich für einen Busangriff verantworten, und Belarus erklärte, es wolle die Aufmerksamkeit des UN-Sicherheitsrats auf das lenken, was es aggressive Äußerungen Kiews nennt. Russlands Außenminister Lawrow sagte, Russland sei bereit, im Rahmen der Sicherheitsgarantien für Belarus zu handeln. Putin und Lukaschenko trafen sich am 26. Juni in Waldai, wobei der Kreml mitteilte, danach werde es keine Erklärungen geben, und am 29. Juni erneut informell; dabei bekräftigte Putin die Rolle von Belarus als Verhandlungsort. Belarus und Russland führen im September neue Gespräche über einen Vertrag zu Sicherheitsgarantien im Unionsstaat.
Die Beziehungen zu China vertieften sich. Chinas Vizepräsident Han Zheng besuchte Belarus am 6. Juni mit Kooperationsvorschlägen in den Bereichen Maschinenbau, Landwirtschaft, Medizin und Künstliche Intelligenz. Am 8. Juni sagte Lukaschenko, die Entscheidung, die Zusammenarbeit mit China zu vertiefen, habe sich als richtig erwiesen. Am 29. Juni traf Chinas Präsident Xi Jinping Lukaschenko in Peking und sagte Unterstützung für die Souveränität von Belarus und weitere Entwicklungshilfe zu.
Belarus zeigte sich auch gegenüber dem Westen gesprächsbereit. Lukaschenko sagte am 5. Juni, Belarus sei bereit, die Partnerschaft mit Dänemark wieder aufzunehmen, und Belarus erklärte sich zu einem respektvollen Dialog mit Schweden bereit. Belarus und Russland legten einen gemeinsamen Bericht vor, wonach die Europäische Union systemische Menschenrechtsmängel ignoriere. Die Europäische Kommission plant Berichten zufolge eine strengere Visapolitik gegenüber Russland, Belarus und dem Iran. Lukaschenko ordnete ein Verbot von Auslandsreisen für Kinder ohne staatliche Genehmigung an, und seine Bezeichnung der Lage in Gaza als „Holocaust“ zog Kritik aus Israel nach sich.
Innerhalb der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit sagte Armeniens Ministerpräsident Nikol Paschinjan, eine Rückkehr Armeniens in das Bündnis sei unwahrscheinlich, während Russland erklärte, Armenien bleibe Mitglied.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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