Daily brief
Chinas Präsident Xi Jinping und Russlands Präsident Wladimir Putin trafen sich in Peking, betonten die starken bilateralen Beziehungen und unterstützten eine gemeinsame 'multipolare' Vision für die Weltordnung. Das Treffen fand kurz nach einem Besuch von US-Präsident Donald Trump statt, und beide Führungspersönlichkeiten signalisierten eine geeinte Front gegen die USA, wobei sie eine angeblich gescheiterte 'koloniale' Weltordnung kritisierten. Putin lobte Xi als 'lieben Freund' und bezeichnete die Beziehungen zwischen Russland und China als auf einem Rekordhoch, während Xi die 'unerschütterlichen' Beziehungen Chinas zu Russland hervorhob. Die beiden Führungspersönlichkeiten gaben eine gemeinsame Erklärung zur Ukraine ab und forderten ein 'gerechtes und vernünftiges' System der globalen Regierungsführung, obwohl keine konkreten neuen Abkommen angekündigt wurden. (ongoing coverage)
Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte, die Entstehung einer multipolaren Welt sei eine objektive Realität und Moskau und Peking wollten verhindern, dass sie ins Chaos abgleitet, während er auch den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj kritisierte.
Russland und China äußerten Besorgnis über die Militarisierung der Arktis durch die USA und ihre Verbündeten und kritisierten Washington wegen seiner 'Golden Dome'-Pläne.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gelobte, dass 'Europa reagieren wird' auf wiederholte russische Drohnenvorfälle.
Der UN-Botschafter der Ukraine forderte nach tödlichen Angriffen im Mai Sanktionen gegen die russische Kriegsmaschinerie.