Daily brief
Eine zweite Welle anti-immigrantischer Gewalt ist im Vereinigten Königreich ausgebrochen, mit Ausschreitungen in Belfast, bei denen Häuser niederbrannten und Familien vertrieben wurden. Britische Führungspersönlichkeiten rufen nach einer Messerstecherei in Belfast, die Proteste auslöste, zur Ruhe auf, während die UN die Gewalt als 'schockierend' bezeichnete. Die Unruhen folgen auf einen Messerangriff eines sudanesischen Migranten, bei dem Umstehende als Helden gefeiert wurden.
Amnesty International beschuldigte Israel einer staatlich geführten ethnischen Säuberungskampagne gegen Beduinen im Westjordanland und forderte Maßnahmen, um deren Vertreibung zu stoppen.
Das Vereinigte Königreich erwägt laut The Nation Newspaper eine Lockerung der Arbeitsvisaregeln für Nigerianer und andere Fachkräfte.
Oxfam berichtete, dass Schweizer Unternehmen zu den 100 multinationalen Konzernen gehören, die weltweit 'Ungleichheit anheizen'.