Vereinigtes Königreich im Juli 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Gesellschaft
Im Vereinigten Königreich dominierten im Juli 2026 Hitze und Dürre. England verzeichnete den heißesten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen, das Land trat am 7. Juli in seine dritte Hitzewelle ein, und die Temperaturen lagen Mitte Juli 13 Tage in Folge über 30 Grad, eine der längsten Hitzeperioden seit 1976. Forscher bezifferten die Todesfälle durch Hitzewellen auf zwischen etwa 2.700 und knapp 2.900. Am 12. Juli wurde wegen eines Waldbrands in Nordwales ein Großeinsatz ausgerufen, später auch wegen eines großen Feuers in Ostengland, das Evakuierungen erzwang. Am 23. Juli erklärten die ersten Teile des Landes eine Dürre, und am 29. Juli erklärte die Umweltbehörde mehr als die Hälfte Englands zum Dürregebiet und nannte die Lage „außergewöhnlich ernst“. Am Tag darauf wurde ganz Wales zum Dürregebiet erklärt, als eine vierte Hitzewelle einsetzte.
Migration war das zweite große Thema. Die Zahl der irregulären Überfahrten über den Ärmelkanal ging zu Monatsbeginn zurück, doch am 13. Juli setzte ein Boot mit 128 Menschen einen Rekord für die größte Ankunft an einem Tag, und in der Woche bis zum 27. Juli kamen fast 1.000 Menschen in kleinen Booten an. Am 30. Juli erklärte die französische Polizei, ihr sei befohlen worden, Migrantenboote nach Großbritannien ablegen zu lassen, und vier Migranten starben bei der Überfahrt. Die Regierung verschärfte die Regeln für Arbeits-, Studien- und Familienvisa, und ein Bericht einer Aufsichtsbehörde kam zu dem Ergebnis, dass vier von fünf Asylbewilligungen wahrscheinlich falsch waren.
Rassismus und Antisemitismus fanden wiederholt Beachtung. Am 1. Juli sagte Keir Starmer, Rassismus und Intoleranz nähmen zu, und am 13. Juli sagte die Regierung 250 Millionen Pfund über drei Jahre zum Schutz jüdischer Gemeinden zu. Am 26. Juli wurden in London und Manchester Juden angegriffen, und am 5. Juli wurden jüdische Teilnehmer der London Pride beschimpft. In Nordirland wurde auf einem Feuer die Nachbildung einer Moschee mit Schildern gegen Einwanderung verbrannt.
Der Staat entschuldigte sich förmlich für Zwangsadoptionen. Die Corona-Untersuchung stellte fest, dass etwa 10 Milliarden Pfund für Schutzausrüstung verschwendet wurden. Ab 2027 werden in England alle Neugeborenen auf spinale Muskelatrophie untersucht, und Energydrinks werden ab April für unter 16-Jährige verboten.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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