Ukraine im Februar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
In der Ukraine war im Februar 2026 die am häufigsten gemeldete wirtschaftliche und technologische Entwicklung die Sperrung des Zugangs des russischen Militärs zum Satelliteninternet Starlink. SpaceX erklärte zu Monatsbeginn, den unbefugten Einsatz der Terminals zur Lenkung von Drohnen zu bekämpfen, und die Ukraine führte eine Weißliste ein, die nur registrierte Terminals zulässt. Berichte vom 5. und 6. Februar besagten, russische Truppen in der Ukraine hätten auf Bitten der ukrainischen Regierung den Zugang verloren. Am 18. Februar räumte ein hochrangiger russischer Militärvertreter ein, dass von russischen Truppen genutzte Terminals seit zwei Wochen deaktiviert seien, und Russland suche Alternativen für seine Drohnen. Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, die ukrainischen Geländegewinne im Süden stünden nicht im Zusammenhang mit den gemeldeten Störungen bei Starlink.
Finanzierung und Energielieferungen wurden zum Streitfall mit Ungarn und der Slowakei. Die EU-Botschafter einigten sich am 4. Februar auf die Einzelheiten eines Kredits von 90 Milliarden Euro für die Ukraine, und das Europäische Parlament stimmte ihm am 11. Februar zu. Ungarn erklärte dann am 21. Februar, den Kredit zu blockieren, bis russische Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline wieder aufgenommen würden, und am 22. Februar, auch ein neues EU-Sanktionspaket zu blockieren. Ungarn und die Slowakei stoppten am 18. Februar die Diesellieferungen an die Ukraine, und die Slowakei stellte am 23. Februar die Notlieferungen von Strom ein. Die Ukraine bat die EU um Vermittlung. Bis zum 24. Februar scheiterten dem Vernehmen nach der Kredit und das Sanktionspaket an den Vetos.
Das ukrainische Energiesystem wurde schwer beschädigt, und am 7. Februar teilte der Netzbetreiber mit, alle von Kiew kontrollierten Kernkraftwerke hätten ihre Leistung gesenkt. Die Einwohner der Hauptstadt erhielten nur 1,5 bis 2 Stunden pro Tag Strom, und Odessa erlebte nach einem Drohnenangriff einen Stromausfall. Am 27. Februar ermöglichte eine Waffenruhe den Beginn von Reparaturarbeiten am Kernkraftwerk Saporischschja.
Der Internationale Währungsfonds genehmigte ein Kreditprogramm für die Ukraine über 8,1 Milliarden Dollar, von denen 1,5 Milliarden sofort ausgezahlt wurden. Die Weltbank und Partner schätzten die Kosten des Wiederaufbaus in den kommenden zehn Jahren auf 588 Milliarden Dollar.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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