Daily brief
Der Internationale Währungsfonds hat ein Kreditprogramm in Höhe von 8,1 Milliarden Dollar für die Ukraine genehmigt, um den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach dem Krieg zu unterstützen. Die Mittel sollen die Finanzen des Landes stabilisieren und den Wiederaufbau fördern. Die Entscheidung folgt langen Verhandlungen und ist an wirtschaftliche Reformauflagen für Kiew geknüpft.
Die Ukraine hat nach einem Reuters-Bericht die Druzhba-Pipeline genutzt, um eigenes Öl zu pumpen – eine Behauptung, die der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán gegenüber Präsident Wolodymyr Selenskyj in Frage stellt.
Eine Waffenruhe hat Reparaturarbeiten am Kernkraftwerk Saporischschja ermöglicht, während der Chef des russischen Rosatom-Konzerns die Lage in der nahen Stadt Enerhodar weiterhin als fragil bezeichnete.
Deutschland hat die Ukraine erstmals mit Erdgas versorgt, während das größte Stahlwerk des Landes die Schließung seiner Gießereiproduktion ankündigt.
Präsident Donald Trump erklärte, er wolle im Rahmen eines möglichen Ukraine-Friedensabkommens Sanktionen gegen Russland aufheben. Ein russischer Diplomat gab unterdessen an, Polen habe der Ukraine Hilfen in Höhe von 4,7 Milliarden Dollar gewährt.