Visegrad-Gruppe im Februar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Im Februar 2026 wurden die Wirtschaftsmeldungen aus den Visegrad-Staaten von einem Streit zwischen Ungarn und der Slowakei einerseits und der Ukraine andererseits um russisches Öl aus der Druschba-Pipeline bestimmt. Die Slowakei rief nach dem Ausfall der Pipeline den Ölnotstand aus, Ungarn griff auf seine strategischen Ölreserven zurück. Am 18. Februar stellten Ungarn und die Slowakei die Diesellieferungen an die Ukraine ein, was die Europäische Kommission einen Tag später bestätigte. Bis zum 24. Februar hatte die Ukraine die Wiederaufnahme des Öltransits weiter verzögert, und die Slowakei bat die Europäische Kommission, die Pipeline zu prüfen. Am 23. Februar stoppte die Slowakei die Notlieferungen von Strom in die Ukraine, die erklärte, der Lieferstopp beeinträchtige ihr Netz nicht. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban sagte, er könne ebenfalls den Strom nach Kiew kappen, und Ungarn erwog, seine Strom- und Gasexporte in die Ukraine zu verringern. Zum Monatsende bestätigte die EU, dass Rohöl über Kroatien in Ungarn und der Slowakei ankomme; Kroatien erklärte sich bereit, die Versorgung über die Adria-Pipeline zu sichern.
Das zweite Thema war die finanzielle Unterstützung der EU für die Ukraine. Orban erklärte, Ungarn werde einen EU-Kredit von 90 Milliarden Euro für die Ukraine blockieren, bis die russischen Öllieferungen durch Druschba wieder aufgenommen würden. Am 23. Februar legte Ungarn sein Veto gegen den Kredit ein; das Veto hielt zugleich ein neues EU-Sanktionspaket gegen Russland auf. Auch die Slowakei lehnte die Maßnahmen ab. EU-Spitzenvertreter, darunter Antonio Costa, drängten Orban, das Veto aufzuheben. Am 26. Februar schlug Orban eine Erkundungsmission zur Inspektion der Pipeline vor, und die Europäische Kommission prüfte Berichten zufolge eine rechtliche Lücke, um das Veto zu umgehen.
Anderswo erklärte der polnische Zentralbankchef, die Inflation werde in diesem Jahr im Zielbereich bleiben, sodass im März eine Zinssenkung möglich sei. Die Europäische Kommission prognostizierte, dass die polnische Staatsverschuldung bis 2036 über 100 Prozent des BIP steigen werde, und erklärte, die Slowakei trage das höchste langfristige Haushaltsrisiko in der EU. Ungarn und die Vereinigten Staaten unterzeichneten ein Abkommen zur Kernenergie, und Rosatom bestätigte, Siemens Energy als Partner für das Kraftwerk Paks II fallen gelassen zu haben. Eine neue Bahnstrecke zwischen Belgrad und Budapest wurde für den Verkehr geöffnet.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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