Visegrad-Gruppe im April 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
In den Visegrád-Staaten stand die Wirtschaft im April 2026 im Zeichen der Wahl in Ungarn. Viktor Orbán verlor am 12. April, der Forint stieg auf ein Dreijahreshoch, und ungarische Anlagen erreichten Rekordstände. Péter Magyar kündigte an, zuerst nach Warschau und dann nach Brüssel zu reisen, um EU-Gelder freizubekommen, und sagte, Ungarn werde den 90-Milliarden-Euro-Kredit der EU für die Ukraine nicht blockieren. Die Europäische Kommission knüpfte die Freigabe von 35 Milliarden Euro eingefrorener Mittel für Ungarn an Reformen und weitere Unterstützung der Ukraine. Der Kredit selbst hing an der Druschba-Ölpipeline: Nach dreimonatiger Unterbrechung floss am 22. und 23. April wieder Öl nach Ungarn und in die Slowakei, Ungarn gab sein Veto auf, und die EU billigte den Kredit, während Ungarn und die Slowakei eine Beteiligung ablehnten. Unabhängig davon brachte DeepSeek am 24. April sein KI-Modell V4 heraus, das an Huawei-Chips angepasst ist.
Energie und Sanktionen bestimmten die erste Monatshälfte. Vor der Wahl forderten Orbán und der slowakische Regierungschef Robert Fico die EU auf, die Sanktionen gegen russische Energie aufzuheben; Fico nannte die EU ein „Selbstmordschiff“. Ungarn vereinbarte nach einem Treffen mit JD Vance den Kauf von US-Öl, und MOL kaufte Öl im Wert von 500 Millionen Dollar. Die Slowakei reichte beim Gerichtshof der EU Klage gegen das Importverbot für russisches Gas und Öl ein. Der Ölpreis stieg über 100 Dollar je Barrel, da eine iranische Blockade befürchtet wurde. Die Kommission mahnte Spanien und Polen wegen Steuersenkungen auf Kraftstoffe ab, und Polen erwog Änderungen an seinem Paket zur Dämpfung der Spritpreise.
Andernorts ging es in Polen um den Zuwachs des Pro-Kopf-BIP von 42 Prozent seit dem EU-Beitritt, um negative Strompreise für manche Verbraucher durch den Ausbau der erneuerbaren Energien, um Donald Tusks Unterstützung für eine „Repolonisierung“ wichtiger Branchen und um eine erwogene Übergewinnsteuer für Energiefirmen. Polen drängte zudem auf neue europäische Wege zur Finanzierung der Verteidigungsausgaben. Tschechien will den Betrieb seines Kernkraftwerks Dukovany verlängern, und CEZ wies Sicherheitsbedenken wegen des Wechsels zu US-Kernbrennstoff zurück. Ministerpräsident Babiš sagte, CEZ suche ein Abkommen über aserbaidschanisches Gas. Agrofert darf wieder EU-Agrarsubventionen erhalten, und Electrolux kündigte die Schließung eines Werks in Ungarn an.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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