Daily brief
Die Ölpreise sind nach dem Kriegsausbruch im Iran stark gestiegen und volatil geworden. Diese 'Kriegsprämie' kommt einigen Produzenten zugute, belastet jedoch Raffinerien und stellt Annahmen eines globalen Überschusses infrage.
Das globale Ölangebot ist durch Störungen betroffen: Sinopec drosselt die Raffineriekapazitäten, Saudi-Arabien leitet Supertanker über das Rote Meer um und TotalEnergies nimmt ein libysches Ölfeld wieder in Betrieb.
Goldman Sachs hat seine Prognose für den Brent-Ölpreis auf über 100 US-Dollar pro Barrel für den März angehoben.
Saudi-Arabien bietet 2 Millionen Barrel Öl zum Verkauf aus dem Roten Meer an.
Präsident Donald Trump begrüßte die hohen Ölpreise mit den Worten 'Wir verdienen eine Menge Geld'.