Daily brief
Eine von den USA vermittelte zehntägige Waffenruhe zwischen Israel und Libanon ist in Kraft getreten. Präsident Donald Trump erklärte, die Führung beider Seiten könne sich in den USA treffen, und forderte die Hisbollah auf, sich ‚schön und brav‘ zu verhalten. Europäische Staatschefs, darunter Frankreichs Präsident Macron, begrüßten die Waffenruhe, äußerten jedoch Bedenken, dass sie untergraben werden könnte; Macron forderte die Hisbollah zur Entwaffnung auf. Libanon beschuldigte Israel, die Waffenruhe kurz nach ihrem Beginn verletzt zu haben.
Trump sagte, der Iran könne sich am Wochenende mit den USA treffen – eine Aussage, die nicht direkt mit der Waffenruhe zusammenhängt.
Der libanesische Präsident Aoun sagte, das Land arbeite an ‚dauerhaften Abkommen‘ und sei kein Spielball regionaler Konflikte mehr.
Die Finanzminister der G20 konnten sich nicht auf eine gemeinsame Erklärung einigen, nachdem die USA das Treffen vorzeitig verlassen hatten.