Daily brief
Präsident Donald Trump bestätigte, dass er den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu in einem hitzigen Telefonat wegen israelischer Angriffe im Libanon als 'verrückt' bezeichnet habe. Er sagte, er sei 'ein wenig verärgert' gewesen und habe deutliche Worte gewählt. Auch Außenminister Marco Rubio war an dem Gespräch beteiligt. Netanjahu spielte den Zwist herunter, nannte Trump einen 'großen Freund' und räumte lediglich 'taktische Differenzen' ein.
Israel und der Libanon haben sich nach von den USA geführten Gesprächen auf die Umsetzung einer Waffenruhe geeinigt, die Sicherheitszonen zur Zurückdrängung der Hisbollah aus dem Südlibanon vorsieht. Die Hisbollah war nicht an den Gesprächen beteiligt, doch die USA erklärten, die Vereinbarung hänge auch davon ab, dass die Gruppe ihre Aktionen einstellt.
Netanjahu setzte in einer chaotischen Knesset-Abstimmung die Wahl seines persönlichen Anwalts zum Staatskontrolleur durch, was heftige Kritik auslöste.
Slowenien verweigerte einem Israir-Flug aus Tel Aviv die Landung mit Verweis auf Regierungspolitik, was Israel als inakzeptabel bezeichnete.
Selenskyj ehrte umstrittene ukrainische Nationalisten, was Israel und Polen verärgerte.