Sudan im Februar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Gesellschaft
Der Sudan stand im Februar 2026 im Zeichen eines Befunds der Vereinten Nationen zur Stadt El Fasher. UN-Ermittler kamen zu dem Schluss, dass die Massentötungen nicht-arabischer Zivilisten dort „Merkmale eines Völkermords“ tragen, und verwiesen auf ethnisch gezielte Gewalt und Gräueltaten der paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF). Das UN-Menschenrechtsbüro erklärte, die RSF hätten nach der Einnahme der Stadt Kriegsverbrechen begangen, und eine UN-Untersuchung ergab, dass beim Massaker in Darfur mehr als 6.000 Menschen getötet wurden. Ein Bericht besagt, die RSF hätten Menschen mit Behinderungen hingerichtet. Am 26. Februar hörte der Menschenrechtsrat von einem fortbestehenden Risiko weiterer genozidaler Gewalt im Sudan.
Der Hunger war das zweite Hauptthema. UN-gestützte Experten warnten vor einer sich ausbreitenden Hungersnot in Darfur, und die Unterernährung von Kindern erreichte in Teilen des Landes ein katastrophales Ausmaß. Am 24. Februar warnten die UN vor der Gefahr einer Hungersnot in Dilling, während Hilfskonvois angegriffen wurden.
Vertreibung und Unglücke vergrößerten die Not. Eine UN-Organisation startete einen Spendenaufruf über 1,6 Milliarden Dollar zur Unterstützung von Flüchtlingen in sieben Ländern. Beim Untergang eines Boots auf dem Nil starben am 12. Februar mindestens 21 Menschen. In Vertriebenenlagern in Nord-Darfur und Kordofan brachen Brände aus; in einem starben zwei Menschen, im anderen mussten 41 Familien ihre Unterkünfte verlassen. Die WHO teilte mit, Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen hätten in diesem Jahr 69 Menschen das Leben gekostet.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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