Europäische Union im April 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Im April 2026 wurde die Wirtschaftsagenda der Europäischen Union vom 90-Milliarden-Euro-Kredit für die Ukraine bestimmt. Ungarn hatte ihn blockiert, doch nach der Wahlniederlage von Viktor Orban erklärte Magyar am 13. April, Ungarn werde ihn nicht aufhalten, während Bundeskanzler Merz und Polen eine rasche Auszahlung forderten. Am 19. April knüpfte Ungarn seine Zustimmung an die Wiederaufnahme russischer Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline, und die Ukraine erklärte, sie werde die Lieferungen wieder aufnehmen, wenn das Veto aufgehoben werde. Die Ukraine schloss die Reparaturen am 21. April ab, und am 22. April genehmigten die EU-Botschafter den Kredit, nachdem Ungarn sein Veto aufgegeben hatte; am selben Tag einigte sich die EU auf ein 20. Sanktionspaket gegen Russland. Die EU knüpfte zudem die Freigabe von 35 Milliarden Euro für Ungarn an Reformen.
Das zweite Thema war der Energieschock durch den Iran-Krieg. Die EU warnte, dass die Preise auch nach einem Kriegsende hoch bleiben würden, stellte mehr als 20 Milliarden Euro für die Krise bereit, verschob ein Verbot russischer Ölimporte und lockerte die Methanregeln. Nach der Ankündigung einer Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran am 8. April erlebten die europäischen Aktien ihren besten Tag seit einem Jahr, doch Fluggesellschaften warnten vor Engpässen bei Kerosin. Fünf EU-Länder, darunter Deutschland und Italien, forderten am 4. April eine Übergewinnsteuer auf die Gewinne von Energiekonzernen; die Kommission lehnte die Idee am 23. April ab. Am 16. April genehmigte sie deutsche Subventionen für Industriestrom. Der slowakische Regierungschef Fico und Ungarns Orban forderten die EU auf, die Sanktionen gegen russische Energie aufzuheben, und die Slowakei kündigte eine Klage gegen das Verbot russischer Gasimporte an. Die EU beschloss, die Iran-Sanktionen auf die Straße von Hormus auszuweiten.
Bei Handel und Regulierung verdoppelte die EU am 13. April die Stahlzölle auf 50 Prozent, und China drohte mit Gegenmaßnahmen gegen neue EU-Industrieregeln. Die USA und die EU unterzeichneten am 24. April ein Abkommen über kritische Rohstoffe. Die Kommission stellte am 15. April eine App zur Altersverifikation vor, durchsuchte Ferrero im Rahmen eines Kartellverfahrens, wies Google an, Android für rivalisierende KI-Dienste zu öffnen, und stellte am 29. April fest, dass Meta wegen des Umgangs mit Kindern unter 13 Jahren auf Facebook und Instagram gegen EU-Recht verstößt. Deutschland und Italien blockierten einen Vorstoß, das Handelsabkommen der EU mit Israel auszusetzen.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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