Europäische Union im Januar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Sicherheit
Die Sicherheitsagenda der Europäischen Union wurde im Januar 2026 von der Entscheidung über die iranischen Revolutionsgarden geprägt. Der Druck, die Truppe als Terrororganisation einzustufen, wuchs im Laufe des Monats, nachdem das Europäische Parlament dies formell gefordert hatte. Am 28. Januar unterstützte Frankreich die Maßnahme öffentlich, nachdem es sich zuvor dagegen ausgesprochen hatte. Am 29. Januar stufte die EU die Revolutionsgarden offiziell als Terrororganisation ein, was Vermögenssperren und Einreiseverbote für ihre Mitglieder nach sich ziehen kann. Der Iran verurteilte die Entscheidung als großen strategischen Fehler und warnte vor gefährlichen Folgen; Deutschland erklärte, die EU müsse auf ein rasches Handeln Irans vorbereitet sein. Bereits am 17. Januar hatte die EU-Flugsicherheitsagentur Fluggesellschaften davor gewarnt, den iranischen Luftraum zu nutzen.
Ein zweites Thema war die eigene Verteidigung Europas. Der Verteidigungskommissar der EU erneuerte seine Forderung nach einer gemeinsamen Militärmacht, die er als „Europäischen Sicherheitsrat“ bezeichnete, und Spaniens Außenminister sagte am 22. Januar, die EU solle auf eine europäische Armee hinarbeiten. Im Zusammenhang mit Grönland erwog die EU die Beistandsklausel, und europäische Truppen sollen auf die Insel entsandt worden sein. Am 20. und 23. Januar kündigte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ein Paket und einen Plan für eine stärkere Militärpräsenz in der Arktis an. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas warnte, Europa nahe sich beim Thema Sicherheit dem „dritten Glockenschlag“, und forderte, die Verteidigungsfähigkeit zu stärken.
Zu Russland und der Ukraine erklärte eine EU-Delegation, die Union werde die Ukraine unabhängig von künftigen Gesprächen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten weiter mit Waffen beliefern, und die EU sagte, russische Angriffe führten die Ukraine an den Rand einer Katastrophe. Zudem erwog die EU ein Einreiseverbot für russische Soldaten, die in der Ukraine gekämpft haben. Der deutsche Auslandsgeheimdienst warf China vor, simulierte Angriffe auf europäische Satelliten zu inszenieren, und bezeichnete das Vorgehen als „Dogfight“ gegen EU-Objekte.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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